| Taupunkt | Als Taupunkt bezeichnet man den Zustand, an dem die Luft 100% mit Feuchtigkeit gesättigt ist. Da warme Luft mehr Feuchtigkeit als kalte Luft aufnehmen kann, ist der Taupunkt abhängig von der Temperatur.
Sobald Luftmassen eine Temperatur unter ihrem Taupunkt erreichen, kondensiert die Feuchtigkeit in Form von Nebel oder Tau. Für die Wetterbeobachtung/Vorhersage hat der Taupunkt aber auch noch eine andere Bedeutung: Er stellt die (bei unveränderten Bedingungen) zu erwartende minimale Temperatur der bevorstehenden Nacht dar. Aus diesem Grund kann der Taupunkt auch sehr gut als Indikator für bevorstehenden Frost verwendet werden. Tagsüber lässt sich aus der Differenz aus der aktuellen Temperatur und dem Taupunkt das Gewitterrisiko ableiten: Je näher der Taupunkt an der gemessenen Umgebungstemperatur liegt, umso höher ist das aktuelle Gewitterrisiko. |
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| Persönliches Wohlbefinden (auch Wärmeindex genannt) | Der Wärmeindex ist ein Indikator für die auf den menschlichen Organismus wirkende Belastung durch Temperatur und Luftfeuchte. Dem liegt zugrunde, dass bei hohen Temperaturen das Blut durch Verdunstung von Schweiß gekühlt wird. Mit zunehmender Temperatur verdunstet der Schweiß zwar schneller, gleichzeitig muss das Blut aber auch stärker gekühlt werden um die Temperatur auf dem richtigen Niveau zu halten - die Belastung für den Körper (und speziell das Herz) steigt. Die Luftfeuchtigkeit spielt auch eine maßgebende Rolle: Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit wird der Schweiß von unserer Haut nur sehr langsam durch die Luft aufgenommen, die Belastung steigt also noch zusätzlich. Zusammenfassend lässt sich der Wärmeindex auch als "Gefühlte Temperatur" bezeichnen. Die Zuordnung der einzelnen Werte zeigt folgende Tabelle:
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| Windchill | Der als "Windchill" (v. engl. wind chill „Windkühle“) angegebene Wert hat ähnlich wie der Wärmeindex etwas mit dem menschlichen Empfinden zutun. Im Gegensatz zum Wärmeindex wird zur Berechnung des Windchills nicht die Temperatur im Zusammenhang mit der Luftfeuchte, sondern im Zusammenhang mit der Windgeschwindigkeit verwendet. Mit Hilfe der Temperatur und der Windgeschwindigkeit kann so die Abkühlung der Haut durch Verdunstung bestimmt werden. Bei dem von der Wetterstationssoftware berechneten Wert handelt es sich um die sogenannte "Windchill-Temperatur" (WTC): Die WCT ist über die Lufttemperatur bei schwachem Wind definiert, die die gleiche Wärmeverlustrate pro dem Wind ausgesetzter Hautfläche hat, wie es bei der gemessenen Temperatur mit Wind der Fall wäre. Diese Definition wurde aus Gründen der Verständlichkeit gewählt, da eine Temperatur von der breiten Öffentlichkeit besser verstanden wird, als etwa die Angabe in Watt pro Quadratmetern. Es handelt sich also im eigentlichen Sinne nicht um eine Temperatur, sondern um ein Maß für die Wärmeverlustrate, das lediglich in Einheiten der Temperatur angegeben wird. (aus Wikipedia) Der Windchill findet besonders Beachtung als Indikator für die "gefühlte Temperatur" bei niedrigen Temperaturen. Bei hohen Temperaturen verwendet man besser den Wärmeindex, da bei hohen Temperaturen der Einfluss der Luftfeuchtigkeit auf die Verdunstung des Wassers von der Haut einen wesentlich größeren Einfluss hat als bei niedrigen Temperaturen. |
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| Wettervorhersage | Die Wettervorhersage erstellt der Computer auf Basis der aktuellen Messwerte sowie deren Trends. Diese Art von Wettervorhersage ist nicht mit den Wettervorhersagen in Rundfunk und Fernsehen vergleichbar, weil sie ausschließlich die Messwerte an einem Punkt berücksichtigt und nicht auf Medien wie Satellitenbilder oder Wetterradar zurückgreift. Die so erstellten Prognosen sind daher nur für den Standpunkt der Wetterstation und nur für einen Zeitraum von wenigen Stunden aussagekräftig. Komplexere Prognosen auf Basis vieler Wetterstationen, Wetterradar und Satellitenbildern finden Sie unter dem Menüpunkt Überregionales Wetter |