Informationsabend zu den Chancen und Risiken der Nutzung digitaler Medien

21.02.2017

Die Welt der Handy-, Konsolen-, PC-/Onlinespiele, Sozialen Netzwerke (Facebook/Instagram) und Messenger (WhatsApp) übt auf viele Kinder und Jugendliche eine hohe Faszination aus und gehört heute zum ganz normalen Freizeitalltag. Fragen treten in Schule und Familie dann auf, wenn der Schüler oder das eigene Kind regelrecht in diese virtuellen Welten eintaucht, auf die Eltern und Pädagogen nur vereinzelt Antworten wissen.

Aus diesem Grunde gibt die Medienpädagogin und Erziehungsberaterin Sabine Schattenfroh am Donnerstag, den 23. Februar 2017, um 19:00 Uhr in der Aula des Gymnasiums anschauliche Informationen, alltagstauglichen Rat und steht für weitere Fragen zur Verfügung.

Schulbänke gegen Chefsessel getauscht

19.02.2017

Sozialwissenschaftler der Jgst. Q1 stellen sich komplexer Wirtschaftssimulation

Geschafft! Die MIG-Teilnehmer/-innen mit den ZF-Ausbildungsleitern Martin Waitz und Markus Meier, Spielleiter Steffen Vogt sowie Bernadette Grabowski vom Industriellen Arbeitgeberverband im Anschluss an den Präsentationsabend.

Gestern noch auf der harten Schulbank, heute schon im weichen Chefsessel – das gibt es nur beim MIG! Die drei Buchstaben stehen für Management Information Game und damit für ein computergestütztes Wirtschafsplanspiel, an dem auch in diesem Jahr wieder 21 Schülerinnen und Schüler unseres Hauses teilnehmen durften.

Aus diesem Grunde schlüpften sie in der vergangenen Woche in die Rolle fiktiver Vorstände dreier konkurrierender Aktiengesellschaften, die sich sowohl auf nationalem wie auch auf internationalem Parkett beharkten. Es galt, eine Unternehmensphilosophie zu entwickeln, den Einkauf und die Fertigung zu organisieren, ein neues Produkt zur Marktreife zu führen und vieles mehr. Auf diese Weise sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den vielfältigen Anforderungen und komplexen Wechselwirkungen zwischen Einzelunternehmen und Gesamtwirtschaft vertraut gemacht werden.

Unterstützt wurden sie dabei von Führungskräften aus der regionalen Wirtschaft, die das Planspiel um verschiedene Informationsblöcke ergänzten, etwa zu Themen wie „Aktiengesellschaft und Aktionär“, „Personalmanagement und betriebliche Mitbestimmung“ oder „Produktentwicklung und Qualitätsmanagement“.

Mit seiner starken betriebswirtschaftlichen Ausrichtung ist das MIG eine schöne Ergänzung zum schulischen Sozialwissenschaftsunterricht, in welchem traditionell eher volkswirtschaftliche Fragestellungen behandelt werden.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern dafür, dass sie unseren Schülerinnen und Schülern auch im Jahr 2017 wieder eine MIG-Woche ermöglicht haben. Ein besonderer Dank gebührt der ZF Friedrichshafen AG, welche den Managernachwuchs nun schon zum vierten Male in ihren Räumlichkeiten willkommen hieß.

Tolle Ergebnisse in der Kreisrunde der Mathematikolympiade

15.02.2017

Wieder drei Rahdener für die Landesrunde qualifiziert

Unsere Preisträger/-innen: Jasper Drees, Hannah Kurth, Nia Wehmeyer, Juliane Schreier, Gesa Hegerfeld, Caitlin Hohmeier, Lars Bollhorst, Jan Niklas Koehler, Nico Heitmann, Leonhard Fräger, Michael Sprado, Sebastian Harris mit Landrat Dr. Ralf Niermann.

„Ich war nicht so gut in Mathe und kann mir kaum vorstellen, dass man sich freiwillig so schweren Aufgaben stellt.“ So oder so ähnlich beginnen oftmals die Reden bei der Siegerehrung zur Kreisrunde der Mathematikolympiade, in deren weiteren Verlauf dann die große Bedeutung der Mathematik in der heutigen Zeit betont wird. Doch an diese Bedeutung denkt niemand, der bei diesem Wettbewerb mitmacht. Im Vordergrund stehen die Freude am logischen Denken, der Spaß an der Herausforderung, das Austesten der eigenen Grenzen und der Wettstreit mit anderen.

202 Schülerinnen und Schüler – also fast ein Viertel unserer Schülerschaft! – knobelten in der Schulrunde, 42 von ihnen haben sich für die Kreisrunde qualifiziert und dort abermals äußerst erfolgreich abgeschnitten: Zwei erste Preise, vier zweite Preise, sechs dritte Preise und elf Anerkennungen sprechen für sich!

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden nun in der Sparkasse Minden von Landrat Dr. Ralf Niermann und der neuen Koordinatorin der Mathematikolympiade im Kreis, Frau Salloch, für ihre Leistungen ausgezeichnet. Stolz nahmen sie das große Lob, die Urkunden und die kleinen Präsente entgegen. Ihre Geduld während der vorausgegangenen Reden wurde also belohnt ;-)

Für neun Schülerinnen und Schüler des Kreises geht es am 25. Februar in der Landesrunde in Steinhagen weiter. Dann drücken wir natürlich ganz besonders Gesa Hegerfeld (6d), Lars Bollhorst (7b) und Leonhard Fräger (EF) die Daumen, die unsere Schule dort vertreten werden.

Probentage 2017

12.02.2017

Trotz sieben Stunden täglicher Proben bester Laune: die rund 50 Musiker/-innen der Nachwuchsband.

Sind die Halbjahreszeugnisse erst einmal verteilt, beginnt die Zeit für unsere Theatergruppen und Musik-Ensembles zu rasen. Dann sind die ersten Aufführungen und Konzerte nicht mehr fern und die Vorfreude, aber auch die Anspannung und das Lampenfieber steigen. Die Zeit des Feinschliffs ist gekommen.

Da Letzterer nicht in 90 Minuten vorgenommen werden kann, gibt es die Probentage. Sie ermöglichen unseren jungen Mimen und Musikern, sich mehrere Tage lang ausschließlich den anstehenden Projekten zu widmen. Die Stücke nehmen allmählich Gestalt an, das musikalische Repertoire wird nochmals um 2-3 Arrangements erweitert und der Zusammenhalt innerhalb der Gruppen wächst. Es wird viel gearbeitet, aber auch viel gelacht.

So reiste das fast 50-köpfige Ensemble der Nachwuchsband (Jgst. 6-8) in der vergangenen Woche in die Jugendherberge nach Porta Westfalica, um dort täglich bis zu sieben Stunden gemeinsam zu musizieren. „Das waren drei anstrengende, musikalisch aber auch sehr ergiebige Tage. Jetzt kann die Bläser-Matinée kommen!“, so das positive Fazit von Musiklehrer Uwe Kolbus.

Da neben der Nachwuchsband auch die Grundkurse Literatur, Instrumental und Vokal der Jgst. Q1 fleißig waren sowie für Juni und Juli Aufführungen der Theater-AGs der Jgst. 6 und 9 geplant sind, dürfen wir uns auf einen unterhaltsamen "Kultursommer" an unserer Schule freuen :-)

Schulentscheid des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ ausgetragen

07.02.2017

Die Finalisten des Sek II-Wettbewerbs v.l.n.r.: Pia, Johanna, Brian und Emma.

Nach intensiver Vorbereitung stellten sich am Donnerstag, dem 26.01.2017, insgesamt zehn Debattanten der Jgst. 8 und 9 dem Wettbewerb „Jugend debattiert“. In drei spannenden, lehrreichen und stellenweise auch sehr unterhaltsamen Vorrunden-Debatten vertraten sie die ihnen zugelosten Positionen zu der Streitfrage: „Soll jeder Schultag mit einer Stunde Fitness beginnen?“. Am Ende setzten sich Meret Wilczek (8a), Niklas Lampe (8d), Alena Esling (8b) und Jette Thrien (9a) gegenüber ihren Mitdebattanten durch und zogen ins Finale ein. Letzteres fand in der Aula statt, in der die gesamte Jgst. 8 ihre Mitschüler mental unterstützte. Debattiert wurde über eine mögliche Klarnamenpflicht für die Nutzung sozialer Medien. Meret und Niklas überzeugten die Jury schließlich am meisten und landeten auf den Plätzen 1 und 2.

Bereits einen Tag zuvor hatten 16 Oberstufenschüler/-innen darüber gestritten, ob Eltern und Schüler die Unterrichtsvorgaben mitbestimmen sollten. Am überzeugendsten argumentierten Pia Biebusch, Johanna Renken, Brian Tissen (alle EF) und Emma Hoppe (Q1). Das Quartett qualifizierte sich für das Finale zum Thema: „Soll die EU eine jährliche Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen festlegen?“. Am Ende einer spannenden Debatte belegte Pia Platz 1, dicht gefolgt von Brian, Emma und Johanna.

Meret, Niklas, Pia und Brian werden nun am 07. März am Regionalwettbewerb in Detmold teilnehmen. Dort werden sie sich mit den besten Debattanten zahlreicher weiterer Schulen aus ganz OWL messen. Dafür wünschen wir ihnen schon jetzt viel Erfolg!

„Crash Kurs NRW“ – Realität erfahren. Echt hart.

01.02.2017

Unfall-Präventionsteam der Polizei am Rahdener Gymnasium zu Gast

Berichteten schonungslos von ihren Erfahrungen mit tödlichen Unfällen: Rettungssanitäter Marcus Pansing, Polizistin Ulrike Hoffmann, Notfallseelsorger Daniel Brüll und Feuerwehrmann Uwe Jeron.

Das Unfall-Präventionsprojekt „Crash Kurs NRW“ ist hart. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Polizei berichten aus ihrem Alltag an Unfallstellen. Sie schildern detailliert, wie Menschen in ihren Armen gestorben sind oder wie schwer es ihnen gefallen ist, Angehörige vom Tod eines geliebten Familienmitglieds zu unterrichten. Auf diese Weise sollen Jugendliche, vor allem Fahranfänger, für die täglichen Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden.

Am Montag, dem 30. Januar, machte das Projekt bereits zum 5. Mal an unserer Schule Station. Es beginnt zumeist mit eindringlichen Bildern und setzt darauf, Jugendliche emotional anzusprechen und aufzurütteln. Ganz bewusst thematisierten die Referenten, Polizistin Ulrike Hoffmann, Feuerwehrmann Uwe Jeron, Rettungssanitäter Marcus Pansing und Notfallseelsorger Daniel Brüll, Unfallbeispiele mit sehr jungen Opfern. Alle Unglücke hatten sich zudem in der unmittelbaren Umgebung unserer Schule ereignet, etwa auf der Mindener Straße zwischen Stelle und Tonnenheide oder in Varl, auf Straßen also, die man kennt und die man selbst schon oft genug befahren hat.

Bleibt zu hoffen, dass die authentischen Berichte und drastischen Bilder ihre Wirkung nicht verfehlen und dazu beitragen, die Zahl der schweren Unfälle mit jungen Fahrern künftig zu reduzieren.

SchulKinoWochen NRW 2017

30.01.2017

More than fifty shades of Computerüberwachung…

Am Donnerstag, dem 26. Januar, tauschte die gesamte Jahrgangsstufe Q1 den Klassenraum mit dem Kinosaal des Rahdener Filmtheaters. Im Rahmen des Religions- und Philosophieunterrichts wurde der Film „Snowden“ von Oliver Stone gezeigt. Das Drama war aus dem aktuellen Angebot der SchulKinoWochen NRW ausgewählt worden.

Als auf Fakten basierender Spielfilm wirft „Snowden“ tief greifende ethische Fragestellungen nach den Rechten des Staates und denen der einzelnen Person auf. So wird deutlich, wie weit die Überwachung von Handydaten durch die US-Geheimdienste tatsächlich geht und das Publikum ahnt, welche gigantischen Ausmaße die gesammelten Datenmassen haben.

Der Film lässt die Zuschauer mit einem mulmigen Gefühl und Diskussionsbedarf zurück – keine schlechte Gelegenheit zum Meinungsaustausch über Grundsatzfragen und Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens, oder?

Der Tag der deutsch-französischen Freundschaft – in diesem Jahr vorgezogen

23.01.2017

Liebevoll bis ins Detail: Schülerin bei der Vorbereitung eines Standes mit französischen Köstlichkeiten.

Crêpes, Galettes, Madeleines, Sandwichs au saucisson et au fromage, elsässischer Flammkuchen und viele weitere "Gourmandises" und Leckereien standen am Freitag im Mittelpunkt der beiden großen Pausen: Zwei Tage vor dem offiziellen Termin rief die Fachschaft Französisch den "Tag der deutsch-französischen Freundschaft" aus. Eigentlich wird dieser alljährlich am 22. Januar begangen, dem Tag, an dem im Jahr 1963 der Elysée-Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich unterzeichnet wurde. Da der Gedenktag in diesem Jahr aber auf einen Sonntag fiel, wurde er am Gymnasium Rahden kurzerhand vorverlegt, und so luden die Französisch-Kurse und ihre Lehrer/-innen zu französischer Musik und Spezialitäten in das Foyer ein. In den Farben der Trikolore geschmückt boten die Stände französische Köstlichkeiten – und die Schülerinnen und Schüler griffen freudig zu.

Die Aktion zum Jahrestag des Elysée-Vertrages ist in Rahden bereits zur Tradition geworden. Für Hannah Kelting aus der Jahrgangsstufe Q2 tritt der eigentliche Anlass schon beinahe in den Hintergrund: „Wir sind im Frieden aufgewachsen und kennen die Bedingungen früher ja nur aus dem Unterricht. Für uns ist das gute Verhältnis zu Frankreich zu einer Selbstverständlichkeit geworden.“ „Jedenfalls sind wir froh, dass die Beziehung zwischen den beiden Ländern in der Mitte Europas eine so friedliche Entwicklung genommen hat“, ergänzt Rosanna Matthäus, die auch an den Austausch unserer Schule mit dem Lycée Condorcet in Limay bei Paris erinnert. Genau solche Begegnungen und Programme hat der Elysée-Vertrag ins Leben rufen wollen. Heute, über 50 Jahre später, ist das angestrebte Ziel der Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich Realität geworden. Gelebte Realität – auch in Rahden.

Studienfahrt zur historisch-politischen Bildung nach Berlin

15.01.2017

Bester Laune: Die Berlin-Fahrer im Dezember 2016.

Seit nunmehr über zehn Jahren können wir Dank der Einladung durch den Deutschen Bundestag Fahrten zur historisch-politischen Bildung nach Berlin anbieten, zuletzt im Dezember 2016. Während der 3-tägigen Tour lernen die Schülerinnen und Schüler viele Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt kennen, etwa das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz, das Mahnmal für die in Europa ermordeten Juden oder die Gedächtniskirche.

Höhepunkt der Exkursion ist stets der Besuch des Deutschen Bundestages mit seiner beeindruckenden Kuppel. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Führung durch den Plenarsaal und anschließend die Gelegenheit zu einem Gespräch mit einem lokalen Abgeordneten.

Zu den weiteren Programmpunkten zählten im letzten Jahr u. a. der Besuch des Bundesrates mit einem sehr schülernahen Planspiel, die Gedenkstätte „SA-Gefängnis Papestraße“ und das Museum für Deutsche Geschichte. In der Vergangenheit wurden zudem das Museum am Checkpoint Charlie, verschiedene Museen auf der Museumsinsel oder die Ausstellung in der „Topographie des Terrors“ besucht. Auch eine geführte Fahrradtour entlang der ehemaligen Mauer, eine Besichtigung des früheren Stasigefängnisses in Hohenschönhausen oder diverse Theater-Besuche standen schon auf der Agenda. Wie man der Auflistung entnehmen kann: Für Freizeit bleibt auf dieser Exkursion nicht viel Raum – aber shoppen kann man schließlich auch in Rahden ;-)

Die Fahrt, die Teil unseres Schulprogramms ist, aber nicht zu den obligatorischen Fahrten gehört, erfreut sich stets großer Beliebtheit. Entsprechend hoffen wir, auch in den kommenden Jahren auf die Unterstützung durch den Deutschen Bundestag zählen zu können.

Gründung des Vereins „ERA – Ehemalige Rahdener Abiturienten“

10.01.2017

Die Gründungsmitglieder v.l.n.r.: Benno Schomaker, Jan Holle, Tobias Möhring, Jonas Hörnschemeyer, Alexander Meyer, Luca Nolte, Niklas Hörnschemeyer (hintere Reihe), Ingrid von Mitzlaff, Marthe-Lina Welters und Christine Hörnschemeyer.

So manch gute Idee entstand in geselliger Runde, so auch die zur Gründung eines Ehemaligenvereins des Gymnasiums Rahden.

Im Oktober 2016 fand wieder einmal eines der zwanglosen Treffen früherer Rahdener Gymnasiasten und ihrer Lehrer in der Marktschänke statt. Man schwelgte in gemeinsamen Erinnerungen und erzählte sich selbstironisch und auch ein wenig stolz, wie man den Übergang von der Schule zum Studium bzw. in die Ausbildung gemeistert habe. Unsicherheiten und Stolpersteine gibt es auf diesem Weg viele, das fängt schon bei der Entscheidung für das Studienfach oder den Ausbildungsberuf an. Später geht es um die Wahl der Universität, die Suche nach Praktikumsplätzen, Fragen zu Auslandsjahren und vieles mehr.

Genau hier können neben der schulischen Berufs- und Studienberatung die Erfahrungen Ehemaliger für die aktuellen Schülerinnen und Schüler sehr nützlich sein. Ansätze eines solchen Wissenstransfers gab es bereits und auch mit dem Aufbau einer Datenbank, in der sich Ehemalige registrieren können, wurde schon begonnen, sogar ein Ehemaligen-Treffen zum zwanzigjährigen Schuljubiläum hat es gegeben. Was bisher noch fehlte, war ein richtiger Ehemaligenverein, der für eine Vernetzung unserer früheren Abiturienten sorgt und mit seiner gesammelten Expertise die Schule unterstützt. „Können wir so etwas schaffen?“ „Googeln wir doch mal, wie man einen Verein gründet.“ „Wer macht mit?“ Die Begeisterung für die Idee wuchs. Auf einem Bierdeckel wurde der Beschluss zur Gründung des Vereins besiegelt.

Am 6. Januar war es dann soweit: Der Verein „ERA – Ehemalige Rahdener Abiturienten“ wurde in der Marktschänke gegründet. Demnächst wird er ins Vereinsregister eingetragen und erhält den Zusatz „e. V.“ Alle ehemaligen Rahdener Abiturientinnen und Abiturienten sind herzlich eingeladen, dem Verein beizutreten und sich zu engagieren. Klar muss es dazu eine Homepage geben, ein Anmeldeformular, ein Konto, ein nächstes Ehemaligen-Treffen etc. In den kommenden Wochen gibt es also viel zu tun...

Informationen zur Arbeit des Vereins findet man zunächst an dieser Stelle (sprich: auf der Schulhomepage in der Rubrik „Ehemalige“), in Kürze aber auch auf einer eigenen Website.

Besuch im Landesarchiv in Münster

07.01.2017

Wenn die Recherchen mal ins Stocken gerieten, half Archivpädagoge Dr. Wolfhart Beck weiter.

Am Donnerstag, dem 15.12.2016, machten sich die Schülerinnen und Schüler des Geschichts-LKs der Jgst. Q1 auf den Weg ins Landesarchiv nach Münster. Unter der fachkundigen Leitung eines Archivpädagogen erkundeten sie die umfangreichen Bestände des Archivs (insgesamt ca. 35 Kilometer Akten!) und nutzten die traditionellen Findbücher, um Hinweise über das Rahdener Schulwesen im frühen 19. Jahrhundert zu finden. Dabei stellte sich heraus, dass Rahden damals zwar über ein Schulhaus verfügte, allerdings über ein recht baufälliges. Auch ein Ortsplan aus dem späten 18. Jahrhundert sowie die erste dokumentarische Erwähnung Rahdens auf einer mittelalterlichen Urkunde waren im Original zu sehen.

Im Anschluss an eine kurze Pause standen Quellen zum aktuellen Unterrichtsthema auf dem Programm: Von großformatigen Karten über Fabrikordnungen bis hin zu staatlichen Überwachungsprotokollen der Arbeiterbewegung drehte sich alles um die Urbanisierung und Industrialisierung im späten 19. Jahrhundert. Letztere wurde so auf eine direktere und anschaulichere Art und Weise erfahrbar, als dies im Unterricht im Klassenraum möglich ist.

Eine Stippvisite im Friedenssaal des Münsteraner Rathauses sowie ein gemütlicher Weihnachtsmarktbummel rundeten die gelungene Exkursion ab.

And the winner is...

18.12.2016

Milan Ketschick gewinnt spannenden Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs

Bücherwürmer unter sich: Hannah Kurth, Jana Engel, Denise Böhne und Milan Ketschick aus der Jgst. 6.

Überall dort, wo sich tapfere Mädchen allein auf die Suche nach ihren verschwundenen Brüdern machen, wo junge Pferdeliebhaberinnen durch ihr großes Herz ein angeschlagenes Gestüt retten oder wo ein kleiner Junge ganz allein auf sich gestellt die Heimat verlässt, um an anderem Ort ein neues Leben zu beginnen, überall dort wird vorgelesen.

So auch am vergangenen Mittwoch in der Aula des Gymnasiums Rahden, als Jana Engel (6a), Milan Ketschick (6b), Hannah Kurth (6c) und Denise Böhne (6d) zum Schulfinale des diesjährigen Vorlesewettbewerbs gegeneinander antraten. Sie hatten sich zuvor in ihren Klassen durchgesetzt und versuchten nun, die kritische Jury, bestehend aus Oberstufenschülern und Lehrern, mit ihrer Lesetechnik und ihrer Textinterpretation zu überzeugen.

Nachdem die vier Leseratten rund drei Minuten aus einem von ihnen mitgebrachten Werk vorgetragen hatten, galt es für etwa zwei Minuten aus einem Fremdtext vorzulesen. Letzterer, Fabio Gedas Flüchtlingsgeschichte „Im Meer schwimmen Krokodile“, erwies sich dabei vor allem aufgrund der vielen fremdländischen Orts- und Personennamen als anspruchsvoll. Das musste er aber auch sein, um aus dem Quartett ausgezeichneter Vorleser/-innen einen Sieger bestimmen zu können.

Am Ende fiel die Entscheidung knapp zu Gunsten von Milan, dicht gefolgt von Jana, Hannah und Denise.

Wir gratulieren allen Finalisten zu den gezeigten Leistungen und wünschen Milan schon jetzt viel Erfolg für den im Februar anstehenden Kreisentscheid.

PS: Und wann habt Ihr / haben Sie zuletzt ein Buch in der Hand gehalten?

Schülerinnen und Schüler der Jgst. Q1 schnuppern Campus-Luft

12.12.2016

Frage: Was machen 75 Schülerinnen und Schüler an der Universität Bielefeld, wenn sie Letztere aufgrund einer Brandschutzübung erst verspätet betreten dürfen? Richtig: das Gruppenfoto!

Das Abitur ist nicht mehr fern und somit rückt auch die Frage nach Ausbildung oder Studium unaufhaltsam näher. Aus diesem Grunde machten sich am vergangenen Dienstag 75 Schülerinnen und Schüler der Jgst. Q1 auf den Weg zur Universität Bielefeld. Auf dem Programm standen u. a. eine Campus-Führung, ein Vortrag über den Weg ins Studium und eine Einführung in die Nutzung der Universitätsbibliothek. Letztere eröffnete den Gästen aus Rahden die Möglichkeit, im Anschluss an den offiziellen Teil noch nach Literatur für die gegenwärtig anzufertigenden Facharbeiten zu schauen – ein Angebot, von dem rege Gebrauch gemacht wurde.

„Learning English through theatre“

08.12.2016

Englischsprachiges Schülertheater in Rahden zu Gast

Um unseren Schülerinnen und Schülern über den regulären Englischunterricht hinaus ein authentisches Hör- und Seherlebnis zu ermöglichen, lädt unsere Schule regelmäßig das „White Horse Theatre“ ein. Das professionelle Tourneetheater bietet englischsprachige Stücke für alle Jahrgangsstufen an und hat sich in den letzten 20 Jahren zum größten reisenden Bildungstheater in Deutschland entwickelt.

Für die Klassen 5 und 6 gab es in diesem Jahr die Geschichte vom „Dark Lord & the White Witch“. Der furchtbare Lord Morbus strebte nach der Herrschaft über das Land Underearth und konnte nur von einem durch und durch gutherzigen Menschen – dem schüchternen Dorfmädchen Gala – gestoppt werden. Als Gala am Ende über den Unhold triumphierte, gab es tosenden Applaus.

Nach einer kurzen Pause folgte das Stück „Move to Junk“ für die Jahrgangsstufe 8. Die eindringliche Warnung vor Cyber-Mobbing war sprachlich anspruchsvoller, aufgrund der überzeugenden schauspielerischen Leistung für die Schülerinnen und Schüler aber dennoch gut verständlich.

Den Schlusspunkt setzte schließlich William Shakespeare. Dessen bisweilen turbulente Komödie „Twelfth Night“ (auf Deutsch zumeist: „Was ihr wollt“) forderte unseren Oberstufenschülern zwar ein gehöriges Maß an Konzentration ab, entließ sie dafür aber auch mit einer besonders schönen Botschaft: Am Ende siegt stets die Liebe! Könnte ein "englischer" Theatervormittag besser enden?

News-Archiv

Ältere Nachrichten aus dem Schulalltag finden Sie in unserem Archiv.