Teilnahme an den Landesmeisterschaften

22.03.2017

Mädchen-Clique der Jgst. 8 erlebt großes Basketball-Abenteuer

Die erfolgreichen Korbjägerinnen mit Coach Michael Schuberth v.l.n.r.: Elodie Dick, Ida Lindemann, Marie Pansing, Lena Feld, Nina Priesmeyer und Sarah Spreen (alle hintere Reihe) sowie Zeynep Celebi, Laura Schumacher, Rebecca Thiel und Jona Coban (vorne).

Sieben Mädchen der Klasse 8a starteten im Herbst letzten Jahres ihr großes Basketball-Abenteuer. Gerade hatten sie die Sportart im Unterricht neu erlernt, meldeten sie sich zu den Kreismeisterschaften der Schulen an, um Wettkampferfahrung für das Stufenturnier zu sammeln. Dort gewannen sie am 08.12.2016 in Minden – für sie selbst unerwartet – den Kreismeistertitel.

Der zweite Streich gelang ihnen am 24.01.2017 beim internen Stufenturnier, das sie ebenfalls ohne eine Niederlage gewinnen konnten.

Eine Woche später, am 31.01.2017, ging es weiter zu den Bezirksmeisterschaften in Borchen. Für dieses Turnier verstärkte sich die Mannschaft mit Lena Feld, Zeynep Celebi (beide 8a) und Jona Coban (8e), startete aber ohne große Erwartungen, da die Bezirksmeisterschaften im Schulbasketball normalerweise fest in Vereinshand liegen. Umso erstaunlicher spielten die Mädchen an diesem Tag ein unglaubliches Turnier. Am Ende setzten sie sich gegen drei von vier Mannschaften durch und erkämpften sich den Vize-Bezirksmeistertitel.

Mit dieser Platzierung qualifizierten sie sich für die Landesmeisterschaft der Schulen in Bad Honnef. Dort trafen am 09. März die sechs besten Schulmannschaften aus ganz NRW aufeinander, unter ihnen ein Team aus einem Basketballinternat, das junge Sportlerinnen auf eine spätere Profikarriere vorbereitet. Dennoch gelang es den Mädchen, sich im Vergleich zu den vorangegangen Turnieren noch einmal zu steigern und sich Spiel für Spiel näher an das unglaublich hohe Niveau der Konkurrenz heran zu kämpfen. Und auch wenn es dieses Mal nicht zu einem Sieg gereicht hat, so muss schon die Teilnahme an der Landesmeisterschaft als große Ehre für das noch neue Schülerteam aufgefasst werden. Denn damit gelang den Achtklässlerinnen die höchste Platzierung bei den Bezirksmeisterschaften und die einzige Teilnahme an einer Landesmeisterschaft in der Geschichte unseres Gymnasiums. Gratulation!

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

19.03.2017

Hoher Besuch am Info-Stand: Auch Bürgermeister Dr. Bert Honsel ließ sich über die ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern informieren.

Anlässlich des „Equal Pay Days“ am 18. März informierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c jetzt gemeinsam mit dem Sozialverband und der Gleichstellungsbeauftragen der Stadt Rahden, Heike Krüger, über die ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern. Mit Informationstafeln, die sie zuvor im Politikunterricht erstellt hatten, klärten die Jugendlichen interessierte Bürgerinnen und Bürgern auf dem Rahdener Wochenmarkt über die Lohnlücke auf. Dabei erhielten sie u. a. Besuch von Bürgermeister Dr. Bert Honsel und Hauptamtsleiter Werner Thielemann, die sich gern an den regen Diskussionen beteiligten.

„Wir haben vorher gar nicht gewusst, dass Frauen für dieselbe Arbeit weniger Lohn bekommen als Männer. Das finden wir unfair“, betonten die Mädchen und Jungen. Auch die Auswirkungen der ungleichen Bezahlung, z. B. eine höhere Armutsgefährdung von Frauen, waren neu für sie.

Die Aktion stellte in den Augen aller Beteiligten ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von unterschiedlichen Gruppen und Altersstufen dar, sodass eine Wiederholung nicht ausgeschlossen scheint – denn wer glaubte schon ernsthaft daran, dass die Lohnlücke bis zum kommenden Jahr geschlossen würde...

Prima Ergebnisse beim „Jugend debattiert“-Regionalentscheid

14.03.2017

Guter Vierter in einem starken Teilnehmerfeld: Brian Tissen (hier mit den drei übrigen Finalistinnen des Sek II-Wettbewerbs).

Dass unsere Schülerinnen und Schüler wahrlich nicht auf den Mund gefallen sind, unterstrichen sie in der vergangenen Woche beim Regionalentscheid des Wettbewerbs „Jugend debattiert“. Ganz gleich, ob über ein mögliches Bettelverbot in deutschen Innenstädten oder über die Vor- und Nachteile einer Kennzeichnungspflicht für Fleisch aus der Massentierhaltung diskutiert wurde: Meret Wilczek, Niklas Lampe, Pia Biebusch und Brian Tissen hatten (fast) immer die richtigen Argumente zur Hand.

Brian überzeugte die Jury sogar so sehr, dass er sich fürs Finale des Sek II-Wettbewerbs qualifizieren konnte. Dort ließ er dann allerdings der weiblichen Konkurrenz aus Detmold, Paderborn und Bünde den Vortritt – man(n) ist ja Kavalier ;-)

Folgen des Drogenkonsums erschrecken

12.03.2017

Achtklässler besuchen Klinik Schloss Haldem

Gespannt auf den Kontakt mit den Suchtkranken: Die Klasse 8d vor ihrem Besuch in der Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem.

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 besuchten kürzlich die LWL-Maßregelvollzugsklinik Schloss Haldem und zeigten sich dabei sehr beeindruckt von der Einrichtung. Die Klinik therapiert suchtkranke sowie einige wenige psychisch kranke Straftäter.

Hintergrund der Besuche der Schülergruppen ist die langjährige Kooperation zwischen unserer Schule und der Heilanstalt. Die Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht auf den Besuch vorbereitet und treffen dann in der Klinik mit Menschen zusammen, die authentisch über die Risiken des Alkohol- und Drogenmissbrauchs berichten. Dabei wurde auch in diesem Jahr wieder deutlich, dass der Alkohol in seiner Gefährlichkeit immer noch massiv unterschätzt wird. Bier, Wein und Schnäpse sind zwar Teil unserer Kultur, doch die Grenzen zwischen Genuss, Missbrauch und Abhängigkeit sind fließend – und genau darin besteht die Gefahr.

Also: Think before you drink!

Erfolg beim Mathematik-Teamwettbewerb „Bolyai“

09.03.2017

Die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler konnten sich als Belohnung für ihre fruchtbare Zusammenarbeit jeweils über ein T-Shirt, ein Spiel und eine Urkunde freuen (Yannis Ah Loy, Milan Ketschik und Malin Wegehöft fehlen auf dem Foto).

In diesem Schuljahr nahmen erstmals Schülerinnen und Schüler unseres Hauses am internationalen Mathematik-Teamwettbewerb „Bolyai“ teil. Dieser ursprünglich ungarische Mathematikwettbewerb (benannt nach einem ungarischen Mathematiker) wird seit 2014 auch in Deutschland durchgeführt. Er zielt darauf ab, komplexe Denkaufgaben nicht als "Einzelkämpfer", sondern in konstruktiver Zusammenarbeit zu lösen. Dazu hatten die Mathematiklehrer/-innen unserer Schule jahrgangsstufenweise Viererteams zusammengestellt, die dann am Wettbewerbstag gemeinsam die Teamaufgaben bearbeiteten.

Erfreulicherweise ist es auf Anhieb zwei unserer Teams gelungen, eine Platzierung zu erreichen. Wir gratulieren Elisa Buhrmester, Jasper Drees, Milan Ketschik und Juliane Schreier (alle Jgst. 6) sowie Yannis Ah Loy, Lars Bollhorst, Jan Gäbe und Malin Wegehöft (alle Jgst. 7) zu den erbrachten Leistungen.

Für das „Jugend Forscht“-Landesfinale qualifiziert

28.02.2017

Kreativer Problemlöser: Nico Heitmann

Beim „Jugend Forscht“-Regionalwettbewerb in Herford war unsere Schule durch Nico Heitmann (Jgst. Q1) vertreten. Er hat eine Low-Cost Dokumentenkamera für den Schulunterricht entwickelt. Schüler können damit beispielsweise ihre Ausarbeitungen via Beamer an die Wand projizieren.

In seiner 13-seitigen schriftlichen Ausarbeitung zum Projekt beschreibt Nico die Konzeption für die Kamera wie folgt: „Bei der Entwicklung legte ich besonderen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität der Software. Außerdem habe ich die Anschaffungskosten für die Materialien so gering wie möglich gehalten.“

Mit dem ersten Platz in der Kategorie „Arbeitswelt“ hat sich Nico für das Landesfinale, das vom 03.04. bis zum 05.04. in Leverkusen stattfinden wird, qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch!

Nachwuchsforscher liefern „bärenstarke“ Leistung ab

26.02.2017

Sechs Rahdener Schülerinnen und Schüler erreichen die zweite Runde des laufenden IJSO-Wettbewerbs

Die erfolgreichen Olympioniken v.l.n.r.: Simon Windhorst (7a), Riste Quade (7a), Moritz Pecold (7a), Annika Lekon (8e), Lea Tinnemeier (8e) und Jarle Daum (8c).

„In der Klebewerkstatt – bärenstark!“, so lautete das Motto der ersten Runde der diesjährigen Internationalen Junior Science Olympiade (IJSO), deren Finale im Dezember im niederländischen Nijmegen stattfinden wird. Ob dann auch eine Schülerin oder ein Schüler aus Rahden dabei sein wird, steht natürlich noch in den Sternen, doch verlief der Start in den Wettbewerb schon mal recht vielversprechend.

Stolze sechs Nachwuchsforscher unserer Schule qualifizierten sich für die zweite Runde. Sie entwickelten eigene Klebestoffe und untersuchten unter wissenschaftlichen Kriterien quantitativ und qualitativ die Klebewirkung verschiedener Klebertypen. Dabei kamen technische Prüfverfahren zum Einsatz, die selbst dem TÜV alle Ehre gemacht hätten :-)

Da der zeitliche Aufwand für die Lösung der Aufgaben der ersten Runde in diesem Jahr besonders hoch war (wir sprechen von mehreren Monaten Heim- und Schularbeit), verdienen die jungen Wissenschaftler auch für ihr Durchhaltevermögen ein dickes Lob!

In der zweiten Runde im März ist eine einstündige Klausur zu bearbeiten, die naturwissenschaftliche Problemlösungskompetenzen zum Gegenstand hat. Dafür drücken wir den Schülerinnen und Schülern schon jetzt die Daumen!

Informationsabend zu den Chancen und Risiken der Nutzung digitaler Medien

21.02.2017

Die Welt der Handy-, Konsolen-, PC-/Onlinespiele, Sozialen Netzwerke (Facebook/Instagram) und Messenger (WhatsApp) übt auf viele Kinder und Jugendliche eine hohe Faszination aus und gehört heute zum ganz normalen Freizeitalltag. Fragen treten in Schule und Familie dann auf, wenn der Schüler oder das eigene Kind regelrecht in diese virtuellen Welten eintaucht, auf die Eltern und Pädagogen nur vereinzelt Antworten wissen.

Aus diesem Grunde gibt die Medienpädagogin und Erziehungsberaterin Sabine Schattenfroh am Donnerstag, den 23. Februar 2017, um 19:00 Uhr in der Aula des Gymnasiums anschauliche Informationen, alltagstauglichen Rat und steht für weitere Fragen zur Verfügung.

Schulbänke gegen Chefsessel getauscht

19.02.2017

Sozialwissenschaftler der Jgst. Q1 stellen sich komplexer Wirtschaftssimulation

Geschafft! Die MIG-Teilnehmer/-innen mit den ZF-Ausbildungsleitern Martin Waitz und Markus Meier, Spielleiter Steffen Vogt sowie Bernadette Grabowski vom Industriellen Arbeitgeberverband im Anschluss an den Präsentationsabend.

Gestern noch auf der harten Schulbank, heute schon im weichen Chefsessel – das gibt es nur beim MIG! Die drei Buchstaben stehen für Management Information Game und damit für ein computergestütztes Wirtschafsplanspiel, an dem auch in diesem Jahr wieder 21 Schülerinnen und Schüler unseres Hauses teilnahmen.

Aus diesem Grunde schlüpften sie in der vergangenen Woche in die Rolle fiktiver Vorstände dreier konkurrierender Aktiengesellschaften, die sich sowohl auf nationalem wie auch auf internationalem Parkett beharkten. Es galt, eine Unternehmensphilosophie zu entwickeln, den Einkauf und die Fertigung zu organisieren, ein neues Produkt zur Marktreife zu führen und vieles mehr. Auf diese Weise sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den vielfältigen Anforderungen und komplexen Wechselwirkungen zwischen Einzelunternehmen und Gesamtwirtschaft vertraut gemacht werden.

Unterstützt wurden sie dabei von Führungskräften aus der regionalen Wirtschaft, die das Planspiel um verschiedene Informationsblöcke ergänzten, etwa zu Themen wie „Aktiengesellschaft und Aktionär“, „Personalmanagement und betriebliche Mitbestimmung“ oder „Produktentwicklung und Qualitätsmanagement“.

Mit seiner starken betriebswirtschaftlichen Ausrichtung ist das MIG eine schöne Ergänzung zum schulischen Sozialwissenschaftsunterricht, in welchem traditionell eher volkswirtschaftliche Fragestellungen behandelt werden.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern dafür, dass sie unseren Schülerinnen und Schülern auch im Jahr 2017 wieder eine MIG-Woche ermöglicht haben. Ein besonderer Dank gebührt der ZF Friedrichshafen AG, welche den Managernachwuchs nun schon zum vierten Male in ihren Räumlichkeiten willkommen hieß.

Tolle Ergebnisse in der Kreisrunde der Mathematikolympiade

15.02.2017

Wieder drei Rahdener für die Landesrunde qualifiziert

Unsere Preisträger/-innen: Jasper Drees, Hannah Kurth, Nia Wehmeyer, Juliane Schreier, Gesa Hegerfeld, Caitlin Hohmeier, Lars Bollhorst, Jan Niklas Koehler, Nico Heitmann, Leonhard Fräger, Michael Sprado, Sebastian Harris mit Landrat Dr. Ralf Niermann.

„Ich war nicht so gut in Mathe und kann mir kaum vorstellen, dass man sich freiwillig so schweren Aufgaben stellt.“ So oder so ähnlich beginnen oftmals die Reden bei der Siegerehrung zur Kreisrunde der Mathematikolympiade, in deren weiteren Verlauf dann die große Bedeutung der Mathematik in der heutigen Zeit betont wird. Doch an diese Bedeutung denkt niemand, der bei diesem Wettbewerb mitmacht. Im Vordergrund stehen die Freude am logischen Denken, der Spaß an der Herausforderung, das Austesten der eigenen Grenzen und der Wettstreit mit anderen.

202 Schülerinnen und Schüler – also fast ein Viertel unserer Schülerschaft! – knobelten in der Schulrunde, 42 von ihnen haben sich für die Kreisrunde qualifiziert und dort abermals äußerst erfolgreich abgeschnitten: Zwei erste Preise, vier zweite Preise, sechs dritte Preise und elf Anerkennungen sprechen für sich!

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden nun in der Sparkasse Minden von Landrat Dr. Ralf Niermann und der neuen Koordinatorin der Mathematikolympiade im Kreis, Frau Salloch, für ihre Leistungen ausgezeichnet. Stolz nahmen sie das große Lob, die Urkunden und die kleinen Präsente entgegen. Ihre Geduld während der vorausgegangenen Reden wurde also belohnt ;-)

Für neun Schülerinnen und Schüler des Kreises geht es am 25. Februar in der Landesrunde in Steinhagen weiter. Dann drücken wir natürlich ganz besonders Gesa Hegerfeld (6d), Lars Bollhorst (7b) und Leonhard Fräger (EF) die Daumen, die unsere Schule dort vertreten werden.

Probentage 2017

12.02.2017

Trotz sieben Stunden täglicher Proben bester Laune: die rund 50 Musiker/-innen der Nachwuchsband.

Sind die Halbjahreszeugnisse erst einmal verteilt, beginnt die Zeit für unsere Theatergruppen und Musik-Ensembles zu rasen. Dann sind die ersten Aufführungen und Konzerte nicht mehr fern und die Vorfreude, aber auch die Anspannung und das Lampenfieber steigen. Die Zeit des Feinschliffs ist gekommen.

Da Letzterer nicht in 90 Minuten vorgenommen werden kann, gibt es die Probentage. Sie ermöglichen unseren jungen Mimen und Musikern, sich mehrere Tage lang ausschließlich den anstehenden Projekten zu widmen. Die Stücke nehmen allmählich Gestalt an, das musikalische Repertoire wird nochmals um 2-3 Arrangements erweitert und der Zusammenhalt innerhalb der Gruppen wächst. Es wird viel gearbeitet, aber auch viel gelacht.

So reiste das fast 50-köpfige Ensemble der Nachwuchsband (Jgst. 6-8) in der vergangenen Woche in die Jugendherberge nach Porta Westfalica, um dort täglich bis zu sieben Stunden gemeinsam zu musizieren. „Das waren drei anstrengende, musikalisch aber auch sehr ergiebige Tage. Jetzt kann die Bläser-Matinée kommen!“, so das positive Fazit von Musiklehrer Uwe Kolbus.

Da neben der Nachwuchsband auch die Grundkurse Literatur, Instrumental und Vokal der Jgst. Q1 fleißig waren sowie für Juni und Juli Aufführungen der Theater-AGs der Jgst. 6 und 9 geplant sind, dürfen wir uns auf einen unterhaltsamen "Kultursommer" an unserer Schule freuen :-)

Schulentscheid des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ ausgetragen

07.02.2017

Die Finalisten des Sek II-Wettbewerbs v.l.n.r.: Pia, Johanna, Brian und Emma.

Nach intensiver Vorbereitung stellten sich am Donnerstag, dem 26.01.2017, insgesamt zehn Debattanten der Jgst. 8 und 9 dem Wettbewerb „Jugend debattiert“. In drei spannenden, lehrreichen und stellenweise auch sehr unterhaltsamen Vorrunden-Debatten vertraten sie die ihnen zugelosten Positionen zu der Streitfrage: „Soll jeder Schultag mit einer Stunde Fitness beginnen?“. Am Ende setzten sich Meret Wilczek (8a), Niklas Lampe (8d), Alena Esling (8b) und Jette Thrien (9a) gegenüber ihren Mitdebattanten durch und zogen ins Finale ein. Letzteres fand in der Aula statt, in der die gesamte Jgst. 8 ihre Mitschüler mental unterstützte. Debattiert wurde über eine mögliche Klarnamenpflicht für die Nutzung sozialer Medien. Meret und Niklas überzeugten die Jury schließlich am meisten und landeten auf den Plätzen 1 und 2.

Bereits einen Tag zuvor hatten 16 Oberstufenschüler/-innen darüber gestritten, ob Eltern und Schüler die Unterrichtsvorgaben mitbestimmen sollten. Am überzeugendsten argumentierten Pia Biebusch, Johanna Renken, Brian Tissen (alle EF) und Emma Hoppe (Q1). Das Quartett qualifizierte sich für das Finale zum Thema: „Soll die EU eine jährliche Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen festlegen?“. Am Ende einer spannenden Debatte belegte Pia Platz 1, dicht gefolgt von Brian, Emma und Johanna.

Meret, Niklas, Pia und Brian werden nun am 07. März am Regionalwettbewerb in Detmold teilnehmen. Dort werden sie sich mit den besten Debattanten zahlreicher weiterer Schulen aus ganz OWL messen. Dafür wünschen wir ihnen schon jetzt viel Erfolg!

„Crash Kurs NRW“ – Realität erfahren. Echt hart.

01.02.2017

Unfall-Präventionsteam der Polizei am Rahdener Gymnasium zu Gast

Berichteten schonungslos von ihren Erfahrungen mit tödlichen Unfällen: Rettungssanitäter Marcus Pansing, Polizistin Ulrike Hoffmann, Notfallseelsorger Daniel Brüll und Feuerwehrmann Uwe Jeron.

Das Unfall-Präventionsprojekt „Crash Kurs NRW“ ist hart. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Polizei berichten aus ihrem Alltag an Unfallstellen. Sie schildern detailliert, wie Menschen in ihren Armen gestorben sind oder wie schwer es ihnen gefallen ist, Angehörige vom Tod eines geliebten Familienmitglieds zu unterrichten. Auf diese Weise sollen Jugendliche, vor allem Fahranfänger, für die täglichen Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden.

Am Montag, dem 30. Januar, machte das Projekt bereits zum 5. Mal an unserer Schule Station. Es beginnt zumeist mit eindringlichen Bildern und setzt darauf, Jugendliche emotional anzusprechen und aufzurütteln. Ganz bewusst thematisierten die Referenten, Polizistin Ulrike Hoffmann, Feuerwehrmann Uwe Jeron, Rettungssanitäter Marcus Pansing und Notfallseelsorger Daniel Brüll, Unfallbeispiele mit sehr jungen Opfern. Alle Unglücke hatten sich zudem in der unmittelbaren Umgebung unserer Schule ereignet, etwa auf der Mindener Straße zwischen Stelle und Tonnenheide oder in Varl, auf Straßen also, die man kennt und die man selbst schon oft genug befahren hat.

Bleibt zu hoffen, dass die authentischen Berichte und drastischen Bilder ihre Wirkung nicht verfehlen und dazu beitragen, die Zahl der schweren Unfälle mit jungen Fahrern künftig zu reduzieren.

SchulKinoWochen NRW 2017

30.01.2017

More than fifty shades of Computerüberwachung…

Am Donnerstag, dem 26. Januar, tauschte die gesamte Jahrgangsstufe Q1 den Klassenraum mit dem Kinosaal des Rahdener Filmtheaters. Im Rahmen des Religions- und Philosophieunterrichts wurde der Film „Snowden“ von Oliver Stone gezeigt. Das Drama war aus dem aktuellen Angebot der SchulKinoWochen NRW ausgewählt worden.

Als auf Fakten basierender Spielfilm wirft „Snowden“ tief greifende ethische Fragestellungen nach den Rechten des Staates und denen der einzelnen Person auf. So wird deutlich, wie weit die Überwachung von Handydaten durch die US-Geheimdienste tatsächlich geht und das Publikum ahnt, welche gigantischen Ausmaße die gesammelten Datenmassen haben.

Der Film lässt die Zuschauer mit einem mulmigen Gefühl und Diskussionsbedarf zurück – keine schlechte Gelegenheit zum Meinungsaustausch über Grundsatzfragen und Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens, oder?

Der Tag der deutsch-französischen Freundschaft – in diesem Jahr vorgezogen

23.01.2017

Liebevoll bis ins Detail: Schülerin bei der Vorbereitung eines Standes mit französischen Köstlichkeiten.

Crêpes, Galettes, Madeleines, Sandwichs au saucisson et au fromage, elsässischer Flammkuchen und viele weitere "Gourmandises" und Leckereien standen am Freitag im Mittelpunkt der beiden großen Pausen: Zwei Tage vor dem offiziellen Termin rief die Fachschaft Französisch den "Tag der deutsch-französischen Freundschaft" aus. Eigentlich wird dieser alljährlich am 22. Januar begangen, dem Tag, an dem im Jahr 1963 der Elysée-Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich unterzeichnet wurde. Da der Gedenktag in diesem Jahr aber auf einen Sonntag fiel, wurde er am Gymnasium Rahden kurzerhand vorverlegt, und so luden die Französisch-Kurse und ihre Lehrer/-innen zu französischer Musik und Spezialitäten in das Foyer ein. In den Farben der Trikolore geschmückt boten die Stände französische Köstlichkeiten – und die Schülerinnen und Schüler griffen freudig zu.

Die Aktion zum Jahrestag des Elysée-Vertrages ist in Rahden bereits zur Tradition geworden. Für Hannah Kelting aus der Jahrgangsstufe Q2 tritt der eigentliche Anlass schon beinahe in den Hintergrund: „Wir sind im Frieden aufgewachsen und kennen die Bedingungen früher ja nur aus dem Unterricht. Für uns ist das gute Verhältnis zu Frankreich zu einer Selbstverständlichkeit geworden.“ „Jedenfalls sind wir froh, dass die Beziehung zwischen den beiden Ländern in der Mitte Europas eine so friedliche Entwicklung genommen hat“, ergänzt Rosanna Matthäus, die auch an den Austausch unserer Schule mit dem Lycée Condorcet in Limay bei Paris erinnert. Genau solche Begegnungen und Programme hat der Elysée-Vertrag ins Leben rufen wollen. Heute, über 50 Jahre später, ist das angestrebte Ziel der Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich Realität geworden. Gelebte Realität – auch in Rahden.

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