Von Muschelkalk, der Purpur-Synthese & leuchtenden Tieren unter Wasser

03.12.2016

Rahdener Schüler erreichen die 2. Runde der Internationalen Chemieolympiade (IChO)

Erfolgreiche "Wiederholungstäter" in Sachen IChO: Sebastian-Philip Harris und Ferdinand Jobusch aus der Q1.

„Rund um die Chemie der Meere“ – so kann man den Kontext beschreiben, in dem sich die Aufgaben der 1. Runde der diesjährigen Internationalen Chemieolympiade (IChO) bewegten. Ein Ziel dieses sehr anspruchsvollen, mehrstufigen Wettbewerbs ist es, die deutschen Teilnehmer für das Weltfinale der IChO im Sommer 2017 in Thailand zu ermitteln.

An die Fragestellungen der 1. Runde haben sich mit Sebastian-Philip Harris und Ferdinand Jobusch auch zwei Rahdener "Wiederholungstäter" herangewagt. Beide haben einen Teil ihrer Sommerferien geopfert, um sich mit Themen wie der Biomineralisation von Muscheln, der Übersäuerung der Weltmeere durch Kohlenstoffdioxid oder der Chemolumineszenz (Leuchtfähigkeit) des Anglerfisches in der Tiefsee zu beschäftigen. Der Schwierigkeitsgrad war wie immer sehr hoch, doch die Anstrengungen haben sich gelohnt: Beiden Schülern gelang der Sprung in die 2. Runde, in deren Zuge sie am vergangenen Freitag eine 3-stündige Klausur zu bearbeiten hatten.

Wir gratulieren Sebastian-Philip und Ferdinand zu den bis hierher erbrachten Leistungen und drücken ihnen natürlich die Daumen dafür, dass der Wettbewerb für sie noch nicht zu Ende ist, sondern im neuen Jahr mit der 3. Runde auf Landesebene eine Fortsetzung findet!

Team „tux“ zurück aus Indien

28.11.2016

Teamfoto: Jonas, Luca und Mattis
Stolze Repräsentanten ihres Heimatlandes: Jonas, Luca und Mattis bei der World Robot Olympiad 2016.

Nun ist sie schon wieder Geschichte, die vom 25. - 27.11.2016 im indischen Neu Delhi ausgetragene Robotik-Weltmeisterschaft. Dennoch werden Mattis Fieseler, Luca Reckmann, Jonas Werner und Frank Knefel wohl nach lange an ihre Reise in den Süden Asiens zurückdenken. Sie werden sich ebenso an beeindruckende Tempelanlagen und kulinarische Köstlichkeiten erinnern wie an holprige Fahrten im „Tuk Tuk“ oder spannende Duelle auf dem Robotik-Feld.

Da leider nicht die gesamte Schulgemeinschaft reisen konnte, haben wir hier für alle Daheimgebliebenen ein paar Reiseberichte und Schnappschüsse zusammengestellt.

Herzlich Willkommen zum "Tag der offenen Tür" am 26.11.2016 ab 09:00 Uhr

25.11.2016

Dem Treibhauseffekt auf der Spur

14.11.2016

Differenzierte Auseinandersetzung des Kurses „Gesundheit und Umwelt“ der Jgst. 9 mit den Themen „Treibhauseffekt“ und „Klimawandel“

Der Treibhauseffekt lässt die Ballons fliegen.

Nein, da ist kein Helium drin, sondern ganz normale Luft. Trotzdem beginnen die ca. fünf Meter langen Ballons zu fliegen. Voraussetzung: Die Sonne scheint. Dann klappt das auch im Herbst, sogar im Winter. Wie kann das sein? Des Rätsels Lösung: Der Treibhauseffekt sorgt für das beeindruckende Schauspiel auf dem Schulhof.

Oje, der Treibhauseffekt in Rahden? Ist der Klimawandel nun auch in unserem Städtchen angekommen? Gerade findet wieder eine UN-Klimakonferenz statt – in Marrakesch. Hat das auch etwas mit uns zu tun? Viele Fragen, eine Menge Halbwissen und auch das eine oder andere Missverständnis geistern durch Gesellschaft und Medien, wenn es um die Themen „Treibhauseffekt“ und „Klimawandel“ geht. Auch deshalb setzt sich der Umweltkurs von Frau Hörnschemeyer gerade sehr differenziert mit der Problematik auseinander und schafft Ordnung in den eigenen Köpfen.

Nein, der natürliche Treibhauseffekt ist nichts Schlechtes, jeder Nutzer eines Gewächshauses oder eines Wintergartens weiß das. Ohne diesen Treibhauseffekt würden -18°C auf der Erde herrschen und ein Leben in der Vielfalt, wie wir sie kennen, wäre nicht möglich.

Aber ja, es gibt dennoch Grund zur Sorge, weil der Mensch den Effekt verstärkt und damit eine Kettenreaktion unübersehbarer Folgen auslöst. Und ja, auch bei uns sind schon Veränderungen in Wetterabläufen und im Klima zu spüren, man muss nur einmal mit den Landwirten unserer Umgebung reden.

Während die Großen dieser Welt in Marrakesch wieder einmal um greifbare Vereinbarungen ringen, beginnen die Schülerinnen des Kurses direkt, im Kleinen Veränderungen zu schaffen, getreu dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist. Letzte Woche kochten sie beispielsweise Quittengelee aus den Quitten unseres Schulgartens. Die Verarbeitung einheimischen Obstes hilft, manchen Transportkilometer und damit CO2 einzusparen. Und das wiederum trägt zum Klimaschutz bei.

Übrigens: Wenn in den nächsten Tagen nochmals sonniges Wetter herrscht, werden wir die Ballons noch einmal steigen lassen. Schaut dann einfach noch mal aus den Fenstern!

Wie funktioniert eigentlich internationale Politik?

10.11.2016

Rahdener Gymnasiasten nehmen an Planspiel zur globalen Friedenssicherung teil

Zufriedene Gesichter im Anschluss an eine gelungene Simulation: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Spielleitern Alexander Finke und Jürgen Gemmer.

Wie funktioniert eigentlich internationale Politik? Dieser Frage gingen jüngst die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Geschichte und Sozialwissenschaften der Jgst. Q2 auf den Grund. Im Rahmen der Simulation POL&IS („POLitik & Internationale Sicherheit“) schlüpften sie für drei Tage in die Rollen von Staatschefs, Ministern, Vertretern der UN, der Weltbank, der Weltpresse oder verschiedener Nichtregierungsorganisationen (z. B. Greenpeace). Ihre Aufgabe bestand darin, durch den Handel mit Gütern und Rohstoffen sowie diplomatisches Geschick Lösungen für nationale und internationale Probleme zu finden. Auf diese Weise sollte Eskalationen oder gar militärischen Auseinandersetzungen vorgebeugt werden.

Dank ihrer politischen Kreativität und ihres nimmermüden Einsatzes – selbst in den Pausen wurden Strategien entwickelt und Verhandlungen geführt – ist ihnen dies am Ende auch gelungen. Zumindest im Rahmen der Simulation konnte der Weltfrieden also gewahrt werden :-)

Unser Dank gilt den Spielleitern Alexander Finke und Jürgen Gemmer, zwei Jugendoffizieren der Bundeswehr, die durch ihr Engagement dazu beigetragen haben, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein realitätsnaher Eindruck von der Komplexität internationaler Beziehungen und der Dynamik der Prozesse in einer zunehmend globalisierten Welt vermittelt werden konnte.

Große Erfolge bei der Russisch-Olympiade

30.10.2016

Strahlende Olympiasiegerin: Vanessa Finner aus der Q1.

Bei der diesjährigen Russisch-Olympiade des Landes NRW am 27.10.2016 am Söderblom-Gymnasium in Espelkamp belegten Schülerinnen und Schüler unserer Schule vordere Plätze. Ganz herzlich gratulieren wir Vanessa Finner (Q1) zum ersten Platz im Sprachwettbewerb in der Stufe C1, dem zweithöchsten Niveau innerhalb des Europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen! Die Aufgaben bestanden hier aus standardisierten Tests zum Leseverstehen sowie aus mündlichen Kommunikationsprüfungen zu ausgewählten Themen, die sie erfolgreich meistern konnte.

Weitere Glückwünsche gehen an die Teilnehmer der Russischkurse aus den Jahrgangsstufen 9, EF und Q2, die im Kreativwettbewerb in der Konkurrenz von insgesamt 18 Gruppen den zweiten Platz erreichten. Unter der Betreuung durch ihre Kurslehrerin Irina Hafner hatten sie das Stück „Wenn Bilder zu sprechen beginnen ...“ einstudiert. In Anlehnung an ein Gemälde eines russischen Malers wurde in ihrer Darbietung ein Bild zum Leben erweckt und die Figuren nach und nach in Gespräche verwickelt, wovon sich die Jury überzeugen ließ. Insgesamt nahmen an der Russisch-Olympiade über 300 Schülerinnen und Schüler von mehr als 30 Schulen unseres Bundeslandes teil.

Kursfahrt nach Brüssel

24.10.2016

Strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein: die Brüssel-Fahrer 2016 vor dem Atomium.

Die Französisch-Kurse des 9. Jahrgangs fuhren vom 14. bis zum 16. September nach Brüssel. Die belgische Hauptstadt, Zentrum der Europäischen Union, empfing uns mit tropischen Temperaturen.

Nach einem wunderbar warmen Sommerabend im Park rund um die imposante Basilique du Sacré-Cœur brachen wir am frühen Morgen des zweiten Tages zu einer Stadtbesichtigung auf, die uns zum herrschaftlichen Anwesen des belgischen Königs führte und zu einem Zwischenstopp in einer Pralinenmanufaktur. Wir kosteten von der leckeren Schokolade, hörten von der Geschichte des Kakaos und beteiligten uns sogar daran, Pralinen herzustellen.

Weiter ging es durchs Europaviertel mit seinen unzähligen Geschäftsstellen und zum Triumphbogen, von dessen Dach aus wir einen grandiosen Blick über die ganze Stadt erhaschen konnten. Die Grande Place im Zentrum zeigte uns das Zusammentreffen von französischer und niederländischer Kunst und Architektur. In kleinen Gruppen mischten wir uns unter die Touristen und die Schüler bewiesen u. a. in einer Foto-Rallye ihre Französischkenntnisse, als sie auf eigene Faust die Stadt erkundeten.

Am Freitag besuchten wir noch das Atomium mit seinen futuristischen Verbindungsröhren und verabschiedeten uns mit einem ausgiebigen Blick aus der obersten Kugel von der Stadt.

Lernen – einfach weil es Spaß macht!

10.10.2016

Erster Workshop-Nachmittag für Viertklässler fand großen Anklang

Frau von Mitzlaff begrüßt die 92 Kinder und ihre Eltern in der Aula.

„Herzlich willkommen, wie heißt du denn?“, „Sieh mal, dort kannst du dich anmelden.“, „Zur Aula bitte hier entlang!“ Ein wunderbares Gewusel herrschte am letzten Donnerstag im Foyer unserer Schule, als es von 92 Viertklässlern gestürmt wurde. Viele wurden von ihren Eltern begleitet, andere hatten Fahrgemeinschaften gebildet und kamen in Grüppchen. Dazwischen regelten freundliche Guides die Besucherströme. Wie bei einem richtigen Kongress mit einem Namensschild versehen, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Workshop-Nachmittags für Viertklässler in der Aula zunächst kurz von Frau von Mitzlaff begrüßt. Dann ging es an die Arbeit.

„Salut, ça va?“ Nach einer formvollendeten gemeinsamen Begrüßung trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Französisch-Kurses ihr Wissen über die Heimat von Antoine Griezmann, Astérix, François Hollande und David Guetta zusammen. Und natürlich wurde dabei Französisch gesprochen, gesungen und gezählt, während man sich standesgemäß die eine oder andere Madeleine schmecken ließ.

In einer Kombination aus Drippings, Druck-Technik und Buntstift-Zeichnungen kreierten die Kinder des Kunst-Workshops fantastische Wiesenlandschaften mit verrückten Insekten.

Kryptogramme, Somatogramme, Streichholzaufgaben und andere Knobeleien ließen die Köpfe kleiner Mathematiker rauchen.

Gar nicht so einfach: Paul knobelt an einer Streichholzaufgabe...

Physikinteressierte experimentierten mit Spiegeln und Kerzenlicht, um magische Schatten zu erzeugen und zu untersuchen.

Im Russisch-Workshop lernten die Teilnehmerinnen das russische Alphabet als Geheimschrift zu benutzen.

Die Solarboote des Kurses „Wie erzeugt man grünen Strom?“ wurden direkt auf dem Schulteich ausprobiert.

Im Theater-Workshop konnten schauspielerisch talentierte Kinder in die verschiedensten Kostüme und Rollen schlüpfen.

Auch in der „Welt der Römer“ wurde sich umgezogen: Die Kinder legten die Toga an, das wichtigste Kleidungsstück im alten Rom, und gingen dem Geheimnis der lateinischen Schrift und Sprache auf den Grund.

„¡Hola! ¿Qué tal?“ – Im Spanisch-Workshop haben die Kinder erste Mini-Dialoge geführt, gezählt und sogar schon in der Sprache ihres Lieblingsurlaubslandes geschrieben.

Und im Medien-Workshop produzierte jedes Kind seinen eigenen Trickfilm!

Weil all das nicht nur Spaß bereitete, sondern auch anstrengend war, traf man sich nach der akademischen Arbeit in der Turnhalle zum sportlichen Ausgleich. Gespielt wurde das an unserer Schule sehr beliebte Spiel „Gefängnisball“.

Mit einer Urkunde und vielen neuen Eindrücken ausgestattet, erhielten die Eltern schließlich ihre sichtlich zufriedenen Kinder zurück. Das größte Lob äußerte ein Teilnehmer beinahe versehentlich, als er fragte, ob er denn „am nächsten Donnerstag wiederkommen“ könne? Am nächsten Donnerstag geht das zwar nicht, aber wir freuen uns alle schon auf ein Wiedersehen beim „Tag der offenen Tür“ am 26. November.

Eine faszinierende Reise in den Mikrokosmos

04.10.2016

Physik-LK der Jgst. Q1 bei den „Highlights der Physik“ in Ulm

Den Promis der Physik für eine Woche ganz nah: Gruppenbild mit "Star-Physiker" Harald Lesch.

„Ach, ihr seid der verrückte Physik-LK, der nach gefühlten 38 Stunden Anreise hier die ganze Woche lang jeden Vortrag mitnimmt!“, so der Moderator mit staunender Begeisterung, als Kevin und Sebastian unsere Gruppe zu Beginn der Veranstaltung kurz vorstellten. Und tatsächlich gelang es uns immer, Plätze in den teilweise heillos überfüllten Hörsälen zu finden, um uns in die unglaubliche Welt der „Physik im Kleinen“ entführen zu lassen. Es ist unfassbar, wie es Physikern gelingt, in diese Welt vorzudringen, dort zu messen und zu forschen, unglaublich auch die Vielfalt der Anwendungen des dabei erworbenen Wissens!

Ebenso faszinierend wie der Forschungsgegenstand sind die Wissenschaftler selbst. Wenn man miterlebt, wie diese Leute über ihre Arbeit sprechen und für ihre Aufgabe brennen, kann man sich deren Begeisterung nicht entziehen. Und dabei meinen wir nicht nur die ganz berühmten Physiker wie Ranga Yogeshwar, den Moderator der Eröffnungsshow, Metin Tolan, der uns die Star-Trek-Physik erklärte, oder Harald Lesch mit seinen Überlegungen zu „Sein und Werden“. Irritiert vom Eingeständnis gewiss kluger Physik-Professoren, die Quantenwelt selbst nicht zu verstehen, inspiriert durch Ideen zur Verantwortung der Physik bei der weiteren Gestaltung unseres Lebens und nachdenklich gestimmt durch Einsteins Verhältnis zu Gott diskutierten wir eigentlich unentwegt über das soeben gehörte – auf den Wegen zwischen den Veranstaltungsorten, in der Mittagspause, im Bus und in der Nacht. Ergo stimmten auf der Rückfahrt auch alle zu, als ein Schüler sein persönliches Fazit der Reise wie folgt formulierte: „So eine Woche sollte eigentlich einmal pro Quartal stattfinden!“

Ein Opernbesuch – ein eindrucksvolles Erlebnis!

30.09.2016

Opernbesuche gehören nicht gerade zum Standard-Freizeitprogramm der Jugendlichen von heute. Dennoch machten wir, die Musikkurse der Jgst. EF, Q1 und Q2, uns am 20. September 2016 auf den Weg ins Stadttheater Minden, um uns Richard Wagners „Walküre“ anzusehen und vor allem anzuhören. Wir hatten im letzten Jahr die Vorgeschichte, „Das Rheingold“, besucht und waren nun natürlich neugierig auf die Fortsetzung.

Obwohl das Walküren-Thema sehr bekannt ist, beispielsweise aus Filmen wie ,,Apocalypse Now“ oder den ,,Blues Brothers“, kennen nur wenige die ganze Geschichte. Daher wurde diese im Vorfeld der Exkursion im Musikunterricht erarbeitet.

Insgesamt hat uns die Oper sehr gut gefallen. Die Sänger begeisterten durch eindrucksvolle Stimmen und durch das Schauspiel war die Geschichte gut zu verstehen. Auch die Musik war wunderschön. Man konnte das Orchester die ganze Zeit sehen, was alles noch einmal interessanter machte. Normalerweise hat man diese Möglichkeit nicht, da das Orchester im Orchestergraben sitzt. In Minden befand es sich jedoch hinter den Sängern auf der Bühne, nur durch einen fast transparenten Vorhang, der auch für Lichteffekte genutzt wurde, von Letzteren getrennt.

Der Höhepunkt der Aufführung war der Auftritt aller acht auf Brünnhilde wartenden Walküren. Die Stimmgewalt von acht gemeinsam agierenden Opernsängerinnen ist unglaublich! Ihre Leistung kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden und hat wirklich Eindruck hinterlassen. Entsprechend wurde sie am Ende mit lautem Applaus belohnt.

Jetzt warten wir gespannt auf den nächsten Teil der Nibelungensaga, denn der komplette Zyklus besteht bekanntlich aus vier Stücken:)

Unermüdlich im Kampf gegen die globale Armut

23.09.2016

Ex-Schülerin Anna Bonfert referiert über Weltbank und IWF

Wenn Menschen hierzulande Hunger – oder vielleicht doch besser: Appetit – verspüren, so genügt zumeist ein kurzer Griff in den Kühlschrank, um den empfundenen Mangel zu beheben. In weiten Teilen der Welt bedeuten Hunger und Armut jedoch nach wie vor eine humanitäre Katastrophe. So sterben beispielsweise auch heute noch täglich mehr als 7000 Kinder im Vorschulalter an den Folgen von Unterernährung.

Eine, die den Kampf gegen die globale Armut zu ihrer beruflichen, wenn nicht gar zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat, ist Anna Bonfert. Die junge Frau, die 2007 in Rahden ihr Abitur abgelegt hat, lebt heute in Washington, D. C. und ist dort für eine gemeinnützige Organisation tätig, die sich um die personelle und materielle Ausstattung von Krankenhäusern in Schwellen- und Entwicklungsländern kümmert. Zuvor war sie rund zwei Jahre lang für die Weltbank im Einsatz.

In der vergangenen Woche verschlug es Anna zurück an ihre alte Ausbildungsstätte. Auf Einladung des Sowi-LKs der Jgst. Q2 referierte sie dort über ihren ehemaligen Arbeitgeber, die Weltbank, sowie über dessen nahen Verwandten, den IWF. Sie skizzierte die gemeinsamen Anfänge der beiden Organisationen, beschrieb deren Kernaufgaben und verdeutlichte am Beispiel eines von ihr begleiteten Projekts in Nicaragua, wie schwierig sich die Entwicklungsarbeit in der täglichen Praxis immer wieder gestaltet.

Wir bedanken uns bei Anna für ihren lebendigen und sehr persönlichen Vortrag und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen – spätestens auf dem Abiball von Schwesterherz Theresa :-)

Soziales Lernen in großartiger Naturkulisse

17.09.2016

Soziales Lernen in großartiger Naturkulisse – so lautete der Schwerpunkt der Klassenfahrt der Klasse 8d. Den Rahmen hierfür bot eine fünftägige Kanutour, die die Gruppe gemeinsam mit ihren begleitenden Lehrkräften Angela Schwarze und Volker Schmidt vom 12. bis zum 16. September in den Unterspreewald führte. Fernab der gewohnten Zivilisation erledigten die Schülerinnen und Schüler alles, was sie zum Alltag benötigten, im Team und aus eigener Kraft. Hierzu zählten der Auf- und Abbau der Zelte, die Zubereitung der Mahlzeiten und natürlich die Fortbewegung auf dem Wasser. In mehreren Tagesetappen, die sich von anfangs rund 16 km auf zum Schluss über 30 km steigerten, folgten die jungen Abenteurer von der Spreewaldstadt Lübben bis ins märkische Beeskow den Fließen, d. h. den Armen des namensgebenden Flusses. Begleitet wurden sie dabei von traumhaftem Spätsommerwetter, so dass sich neben den sportlichen Herausforderungen reichlich Gelegenheiten boten, ins wohltuend kühle Nass einzutauchen. Letzteres geschah natürlich nicht immer ganz freiwillig...

Die folgenden Impressionen vermitteln eine Vorstellung vom Charakter der sehr gelungenen Fahrt.

Vom Winde verweht …

14.09.2016

... oder besser: in alle vier Himmelsrichtungen verstreut sind inzwischen die Schülerinnen und Schüler des jüngsten Abiturjahrgangs. Doch noch in den Sommerferien waren fünf junge Damen des Kunst-LKs tagelang in der Schule, um das Abi-Denkmal ihrer Stufe zu gestalten. Ganz im Sinne des Mottos: „Abiwood – the Abi goes to“, wurden zwei Wände in der Nähe des Oberstufenbüros mit einem Oscar, einer Filmrolle und einer Dirty Dancing-Silhouette bemalt. Diese zeitlich intensive Aufgabe übernahmen Kaja Kriesten, Eila Niermann, Dana Tieker, Famke Tielbürger und Lena Vullriede. Vielen Dank für das Engagement!

Abiturienten gehen baden

11.09.2016

Wenig überraschend als Erster im Teich: Philip K.

Um ein wenig die Werbetrommel für ihre erste Abifete zu rühren, erklärten die Schülerinnen und Schüler der Jgst. Q2 den vergangenen Freitag kurzerhand zum Motto-Tag: Ein „Tag am Strand“ sollte es sein, war doch für den Abend eine „Beachparty“ geplant.

Dass ein solcher Tag im Schulteich enden würde, war wohl von vornherein klar. Dass man vor dem Sprung ins kühle Nass in der Regel das Smartphone aus der Hosentasche nimmt, offenbar nicht…

PS: Keine Angst, Daniel, wir verraten nicht, wem dieses kleine Missgeschick passiert ist;)

Der Pinguin geht an die 5c

07.09.2016

So sehen Sieger aus: Die Klasse 5c nach ihrem Erfolg beim Staffellauf.

Bei bestem Wetter und beinahe noch besserer Laune fand am vergangenen Freitag das Sportfest der 5. Klassen statt. Letzteres beschließt traditionell die erste Schulwoche der Neuen und endet stets mit einem Staffellauf, bei dem die beliebten Klassenmaskottchen erstritten werden.

Bevor es jedoch zu diesem Highlight kam, wurden zunächst die Klassenverbände aufgehoben und es wurde in bunt gemixten Teams ein Brenn- und ein Völkerballturnier ausgespielt. Im Anschluss daran wurden für den finalen Staffellauf noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Die Führung wechselte ständig. Am Ende hatten die Sprinter der Klasse 5c die Nase vorn und somit das Recht, sich als Erstes zwischen Eisbär, Schweinchen, Pinguin und Zebra zu entscheiden. Jetzt warten wir mit Spannung auf die Taufe der Maskottchen…

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