Mund auf – Stäbchen rein – Spender sein

18.03.2019

Angeregt durch unsere ehemalige Schülerin Lena Kettler (Abitur 2017) fand am Donnerstag, dem 14.03.2019, in der Aula für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eine Typisierungsaktion der DKMS gGmbH (früher: Deutsche Knochenmarkspenderdatei) statt.
In der siebten Stunde führte Lena Bakker von der DKMS in einem Vortrag in die Thematik Leukämie und Knochenmarkspende ein. Anschließend konnten sich alle Schüler und Schülerinnen ab 17 Jahren durch die Abgabe einer Speichelprobe typisieren lassen. Ein ganz großer Prozentsatz nutzte diese Gelegenheit.
Die Veranstaltung wurde außerdem von den frisch ausgebildeten Schulsanitätern der Jgst. 7 unterstützt. Die Typisierung soll zukünftig im zweijährigen Rhythmus wiederholt werden.

Von totaler Dunkelheit und orangefarbenen Fischeiern

14.03.2019

Kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit machten die Mitglieder des Kunst-Leistungskurses der Jgst. Q2 sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sandra Reifenberg noch einmal auf nach Hannover. Dabei stand neben der Kunst auch die Nahrungsaufnahme im Mittelpunkt des Interesses.
Nach intensiven neuen ästhetischen Erfahrungen im Sprengel-Museum dienten orangefarbene Fischeier, die im Mund „plopp“ machten, den Rahdener Reisenden als Nahrungsmittel. Aber vielleicht waren auch einfach nur alle Vorräte erschöpft und energiereicher Nachschub dringend erforderlich. Schließlich hatte zuvor eine ausführliche Auseinandersetzung mit diversen Positionen der Kunst stattgefunden. Viel gab es zu sehen. Zum Denken und Zeichnen wurden die Anregungen genutzt. Gut, dass alle aus der totalen Dunkelheit der Installation von James Turrell hinausgefunden haben. Ebenfalls eine besondere sinnliche Erfahrung, wenn auch eine ganz andere als orangefaarbene Fischeier, die „plopp“ machen.

Robotik-Teams in Berlin und Hannover erfolgreich

14.03.2019

Auch in diesem Jahr sind mehrere Teams unserer Schule wieder bei RoboCup-Qualifikationswettbewerben gestartet. Vom 4. bis 6. März musste sich das Rescue-Simulation-Team in Hannover beweisen. Bei dieser Wettbewerbskategorie muss ein virtueller Roboter programmiert werden, der in einer simulierten Landschaft liegende Markierungen sammelt und an einen sicheren Ort bringt. Die Herausforderung besteht darin, eine geeignete Strategie zu entwickeln und einen Algorithmus zu kreieren, mit dem der Roboter in einer vorher unbekannten Umgebungen agieren kann. Unser Team belegte den 2. Platz und qualifizierte sich damit für die deutsche RoboCup-Meisterschaft in Magdeburg.
Am 9. und 10. März fand der Qualifikationswettbewerb in Berlin statt. Hier traten gleich mehrere Teams unserer Schule in unterschiedlichen Kategorien an. Die drei Roboterfußball-Kategorien haben eines gemeinsam: Ein Ball muss in ein Tor geschossen werden und wer mehr Tore schießt, gewinnt. Unterschiedlich bei den Kategorien, in denen unsere Schüler starteten, sind u. a. die Anzahl der  Roboter, die pro Team spielen, die für den Bau der Roboter zugelassenen Materialien und das zulässigige Gesamtgewicht („1:1 Open“, „1:1 Standard Kit“ und „2:2 LWL“). Die Spiele waren spannend und nervenaufreibend für alle Beteiligten. Bemerkenswert war in diesem Jahr wieder, wie gut der Wettbewerb in Berlin organisiert war und mit welcher Geduld und Ruhe sich die Schiedsrichter in kritischen Situationen sachlich mit den Jugendlichen auseinander gesetzt haben. Wie in einem Fußballspiel mit menschlichen Gegnern konnte man eine Achterbahnfahrt der Gefühle erleben. Bälle verfehlten das erhoffte Ziel oftmals nur knapp, Spiele gingen in letzter Sekunde verloren und Roboter schossen zur Verwunderung ihrer Erbauer Eigentore. Alle Rahdener Soccer-Teams qualifizierten sich für die deutsche Meisterschaft in Berlin und landeten auf dem Siegerpodest (Soccer LWL: 1. Platz, Soccer 1:1 Standard Kit: 1. Platz und 3. Platz, Soccer 1:1 Open: 2. Platz und 3. Platz).
Mit ihrem Robotik-Projekt in der Kategorie OnStage mit dem Thema "Haushalt der Zukunft", zeigte eines unserer zwei reinen Mädchenteams, wie es sich das Zusammenleben mit Robotern im Haushalt vorstellt. Da gab es einen Roboter, der ein Spiel spielen konnte, einen anderen, der einem Menschen wie ein Hund folgte, und einen weiteren, der die Reinigung eines Regals übernahm. Neben der Präsentation der Roboter mussten die Schülerinnen die elektronischen und mechanischen Komponenten der Roboter erklären und den Schiedsrichtern in einem technischen Interview Fragen zu ihrem Projekt beantworten. Dieses Team qualifizierte sich für das Finale in Magdeburg mit einem 3. Platz.
Vielen Dank an die Firma HARTING, ohne deren Unterstützung die Teilnahme an den Robotik-Wettbewerben nicht möglich wäre.
Weitere Bilder vom Wettbewerb in Berlin – natürlich auch mit Rahdener Beteiligung – gibt es hier.

Es ist fast geschafft…

10.03.2019

Die vergangene Woche stand für die Jgst. Q2 ganz im Zeichen der Vorabiturklausuren. Sie sind nun absolviert.
Aus dem Kunst-Leistungskurs erreichten uns erste „Live“-Bilder, die auf Kreativität, Einfallsreichtum und vielleicht sogar Spaß an der künstlerischen Auseinandersetzung schließen lassen. Gut, wenn die Kunstlehrerin dann ein paar Kekse dabei hat, um den Abiturientinnen in Spe noch ein wenig zusätzliche Energie zuzuführen.

Hybrid – Probentage der Q1

26.02.2019

In jedem Schuljahr, kurz nach den Halbjahreszeugnissen, vertauscht die Jgst. Q1 den normalen Stundenplan mit zweieinhalb Tagen Kunst, Theater oder Musik.
So war es auch wieder in diesem Schuljahr: Von Mittwoch- bis Freitagnachmittag (20.02. bis 22.02.2019) beschäftigten sich beispielsweise die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Kunst von Ingrid Schaible-Böhm mit der Gestaltung dihybrider Insekten. Vorgabe war es, ein Insekt mit einem anderen Tier oder Gegenstand zu kreuzen und diese beiden Dinge so miteinander zu verschmelzen, dass ein Ganzes entsteht. Diese Aufgabe wurde in Zweier- bzw. Dreiergruppen absolviert.
Zuerst überlegten sich die Gruppen, ob sie ihr Insekt optimieren oder suboptimieren (für die Uneingeweihten: verbessern oder verschlechtern) wollten und begannen dann mit der Planung. Innerhalb der Projekttage wurden Skizzen angefertigt, Pläne geschmiedet – und auch wieder verworfen. Es gab nur wenige Vorgaben zu beachten: Die plastische Arbeit sollte eine Mindestgröße von 50 cm haben und – eigentlich – das Farbschema „Weiß-Grau-Schwarz“ einhalten. Ansonsten hatten die Schülerinnen und Schüler freie Hand und so entstanden mit viel Schweiß und Mühen folgende Kunstwerke: eine Hummel mit Adlerflügeln, ein Maikäfer als Auto, eine Heuschrecke als Flugzeug, ein Ameisenmensch und eine Wespen-Pistole, die einen Spinnen-Ziegenbock erschossen hat.
Der Kreativität wurde freier Lauf gelassen. Durch viel Hasendraht, Kleister und Gips werden die Hybriden zusammengehalten. Mit Farbe erhielten sie ihren ganz eigenen Charakter und durch andere Akzente, wie zum Beispiel Pailletten, wurden sie zu richtigen „Hinguckern“. In den kommenden Wochen sind sie gemeinsam mit den Arbeiten der anderen Kunstkurse überall im Schulgebäude zu sehen.

Madita Klein

DNA-Analyse in der Universität Göttingen

25.02.2019

Vom 17. bis 18.02.2019 fuhren die beiden Biologie-Leistungskurse der Jgst. Q1 nach Göttingen, um in das Studentenleben hineinzuschnuppern. Dazu gehörten am Sonntag eine kleine Stadtführung über den Campus zur Unibibliothek, ein Abstecher zum stadtbekannten Gänseliesel, das bei der Promotion unbedingt geküsst werden muss, und abschließend ein schöner Abend in einer Studentenkneipe.
Der unterrichtsbezogene Anlass der Reise war die von Fachkräften der Universität angeleitete wissenschaftliche Arbeit im Schülerlabor XLAB. Die Theorie aus dem Unterricht fand dort ihre praktische Umsetzung: Die angehenden Biologen untersuchten verschiedene verarbeitete Fleischprodukte auf ihre Bestandteile und fanden so mit Hilfe einer selbst durchgeführten DNA-Analyse beispielsweise heraus, dass in Kalbsleberwurst auch Schweinefleisch enthalten ist und die untersuchte Fleischwurst eigentlich vegetarisch war.
Und die Rahdener erlebten außerdem, wie spannend und anstrengend zugleich die Laborarbeit sein kann, dass Studenten zum Teil viel weniger trendig sind als gedacht und das Leben in einer Studentenstadt einiges zu bieten hat. Manche(r) mag da schon an die Zeit nach dem Abitur gedacht haben…

Floorball-Premiere, Fußball-Schlager und mehr

18.02.2019

Zum Ende des ersten Schulhalbjahres ist es gute Tradition, dass es in den einzelnen Jahrgangsstufen sportlich zugeht.
Als erste stellten sich die vier neunten Klassen dieser Herausforderung und traten im Badmintonturnier mit Mädchen-, Jungen- und Mixedmannschaften gegeneinander an. Auf der ganzen Linie erfolgreich war dabei die Klasse 9b, die sich in Feierlaune gern zum Siegerfoto aufstellte.
Die Jgst. 8 trug in 12 Teams aus 4 Klassen ihr Basketballturnier aus. Von der 1. bis zur 6. Stunde dauerte der Wettkampf, der von Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe als Schiedsrichter begleitet wurde. Unsere beiden Referendare Henrike Krause und Jascha Quarder hatten das Turnier in diesem Jahr organisiert. Im Finale trafen zwei Mannschaften aus der Klasse 8d aufeinander: Die „Tempos“ setzten sich dabei eindeutig mit 12:2 gegen „KFC“ durch und beide Teams ermöglichten der 8d den ersten Platz unter den beteiligten Klassen.
Ihren Abschluss fanden die Jahrgangsstufenturniere 2019 in der ersten Woche des 2. Halbjahres und standen ganz im Zeichen der Torschussspiele. Die 6. Klassen feierten dabei eine Premiere, da zum allerersten Mal die neu angeschafften Floorball-Schläger und -Bälle zum Einsatz kamen. Nach vielen flotten und sehenswerten Partien schlug sich am Ende die Klasse 6d am erfolgreichsten und eroberte souverän und unangefochten den ersten Platz.
Bis zum Schluss spannend blieb es beim Hallenfußball-Turnier der 7. Klassen, da die beiden vorderen Plätze heiß umkämpft waren. Die 7a setzte sich jedoch zum Schluss von ihren Verfolgern aus der 7c ab und stemmte den goldenen Pokal in die Höhe, wie immer untermalt von Hits des deutschen Schlagers.

Erfolgreicher Tag im H2O in Herford

08.02.2019

Gymnasium Rahden beim Kreisschulsportfest im Schwimmen 2019

Unter dem Motto „Jugend trainiert für Olympia“ fanden auch in diesem Jahr wieder die Kreismeisterschaften im Rahmen des Landessportfestes der Schulen im Schwimmen statt. Auch ein Schwimmteam des Gymnasium Rahden machte sich mit den Sportlehrern Marion Schnittger und Nico Kassebaum von Rahden aus Richtung Herford auf die Reise, um im H2O gegen andere Schulen aus den Kreisen Herford, Gütersloh und Minden-Lübbecke im Wettkampf anzutreten.
Für viele der jüngeren Schwimmerinnen und Schwimmer, die alle aus den fünften Klassen kommen, war dies der erste Schwimmwettkampf überhaupt. Alle Wettkämpfe wurden in Staffelform ausgetragen, wobei unterschiedliche Aufgaben erfüllt werden mussten: Unter anderem fanden die Koordinationsstaffel, die Freistilstaffel oder die Beinschlagstaffel statt. Ein Highlight bei den „Minis“ war das Mannschaftsdauerschwimmen, bei dem es galt, als Mannschaft in 10 Minuten so viele Meter wie möglich zurückzulegen.
Im Ergebnisspiegel konnte das Gymnasium Rahden sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen den beachtlichen zweiten Platz im Kreis Minden-Lübbecke erzielen. Im Schulvergleich mit allen Schulen landeten die Rahdener im guten Mittelfeld.
Folgende Schwimmerinnen und Schwimmer gingen an den Start:
In der Wettkampfmannschaft IV der Mädchen Mina Krüger (5a), Alina Peters (5a), Emilie Dück (5a), Jaqueline Schröder (5b), Raja Albrecht-Koch (5b), Cornelia Witzke (5c), Melissa Albrecht (5c), Lina Mittelstaedt (5d), Hannah Werfen (5d) und Lina Schmalge (5d).
In der Wettkampfmannschaft IV der Jungen Moritz Becker (5a), Thore Schubert (5a), Henrik Haake (5a), Benno Leupold (5a), Rene Wesemann (5a), Mathias Bölk (5b), Hannes Weber (5b), Michel Wensel (5b), Paul Nünke (5c), Ben Schomaker (5c).

„Faust I“ – antiquiert, klassisch, postmodern.

08.02.2019

Faust I - postmodern. Am Bahnhof in Espelkamp.

Fluch oder Segen? LK oder GK? Q1 oder Q2? Vor- oder Nachbereitung der Unterrichtsreihe? Fragen über Fragen. Gewiss ist, an „des Pudels Kern“ kam keine(r) unserer 211 Abiturienten und Abiturientinnen in Spe vorbei. Denn am 7. Februar 2019, exakt 211 Jahre nach Erscheinen des „Faust I“, machten die Deutschkurse sich auf den Weg in die Alte Gießerei unserer Nachbargemeinde Espelkamp, um dort eine Sonderaufführung des Laienspiel-Ensembles Söderblom zu besuchen.
Schon am Dienstag der letzten Halbjahreswoche hatte eine erlesene Gruppe von Q2-Schülerinnen und -schülern die Aufführung vom „Himmel bis in den Kerker“ besucht, die über zweieinhalb Stunden fesselte – sei es wegen der beeindruckenden Textsicherheit der Hauptdarsteller, der Strahlkraft der weiblichen Mephisto, der Sinnlichkeit des Gretchens, der Egozentrik des Fausts, der spielerisch-ulkigen Einlagen in Auerbachs Keller und in der Walpurgisnacht oder der geschickten Kulissengestaltung.
Faust, von Zweifeln und Unruhe gedrängt, in die Abgründe des menschlichen Seins eintauchend; Gretchen, gezeichnet von teenagerhafter Naivität, aufs Schafott getrieben und doch gerettet; Mephisto, siegesgewiss, verführerisch leicht, präsent in kleinen wie in großen Momenten des szenischen Spiels. Sie berührten uns alle mit einer klugen Mixtur aus Hochliteratur und ästhetischer Unterhaltung, sodass ein jeder in der Zukunft nun, sei‘s im kleinen wie im edlen Kreise, sein Anmerk weiß hinzu zu tun.

Ballon

29.01.2019

Den Unterricht ins Kino verlegten am Dienstag, dem 29. Januar, die Religionskurse und der Philosophiekurs der Jgst. Q1. Im Rahmen der Schulkinowochen besuchten sie das Dersa-Kino in Rahden und ließen sich mit dem Film „Ballon“ von Michael Herbig in die DDR der späten 1970er Jahre versetzen.
Der Untertitel „Für die Freiheit riskierten sie alles“ lässt bereits erahnen, dass diese wahre Geschichte nicht nur in die historisch-politische Bildung gehört, sondern auch zu den Themen des Religions- und Philosophieunterrichts passt.
„Ballon“ bringt darüber hinaus das Kunststück fertig, eine Handlung spannend zu gestalten, von der man (möglicherweise) bereits weiß, wie sie ausgeht – aber das wird hier natürlich nicht verraten.
Am Freitag, dem 1. Februar, haben sich auch die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 9 denselben Film angesehen. Alle neunten Klassen hatten im Deutschunterricht einen Roman, dessen Handlung in der DDR angesiedelt ist, gelesen und analysiert. Sie waren also bestens auf die Beweggründe der handelnden Personen vorbereitet.

„Dicker, dümmer und grantiger.“ – Aber sicher nicht beim Debattieren

24.01.2019

Finalisten der Altersgruppe I (v. l. n. r.): Marleen Schröder (9b), Gesa Hegerfeld (8d), Bjane Lehde (9a), Paula Müller (9c)

Am 22. Januar 2019 stritten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II im Schulentscheid von „Jugend debattiert“ über die Frage, ob „die Europäische Union die Zeitumstellung beenden solle“ und führten neben anderen stichhaltigen Argumenten das Zitat des Chronobiologen Till Roenneberg an, dass die dauerhafte Einführung der Sommerzeit die Menschen „dicker, dümmer und grantiger“ mache.
Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie facettenreich und eloquent sich die Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 unter der kritischen Beobachtung der Jury, die ebenfalls mit Schülern der Oberstufe besetzt war, in den Debatten zeigten. Im spannenden Finale setzten sich schließlich Luisa Hartlage (Q1) und Mathis Heise (Q2), der eigentlich nur für seinen erkrankten Bruder eingesprungen war, durch. Die beiden werden unsere Schule am 20. Februar in Detmold beim Regionalentscheid in der Altersgruppe II vertreten.
Einen Tag später fand auch der Schulentscheid für die Altersgruppe I (8. und 9. Klasse) statt. Zu den Fragen „Soll der Führerschein mit 16 Jahren möglich sein?“ und „Soll privates Silvester-Feuerwerk verboten werden?“ wurde auch hier hitzig, aber immer fair debattiert.  Am Ende siegten Paula Müller (9c) und Bjane Lehde (9a). Auch sie werden in Detmold antreten und dort sicher zeigen, dass Debattieren niemals dick oder grantig und schon gar nicht dumm macht.
Allen vier Siegern und Siegerinnen wünschen wir ganz viel Erfolg beim Regionalentscheid!

Deutsch-französische Freundschaft auch in Rahden

23.01.2019

Kulinarische Erinnerung an den Elysée-Vertrag

Ein Hauch von Frankreich in Rahden - allerdings ganz friedlich

Wenn in der Eingangshalle unserer Schule die französische Nationalhymne ‚Marseillaise‘ ertönt, dann wissen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer: Es ist wieder so weit – die deutsch-französische Freundschaft wird auch in Rahden wieder gefeiert.
Während in diesem Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am 22. Januar in Aachen in Erweiterung des Elysée-Vertrages von 1963 einen neuen Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich unterzeichneten, setzten unsere Schülerinnen und Schüler am selben Tag die eingeführte Tradition fort und erinnerten an die offizielle Besiegelung der deutsch-französischen Freundschaft vor nunmehr 56 Jahren: Mit kulinarischen Spezialitäten aus Frankreich zeigten sie ihre Verbundenheit zu unserem Nachbarland und zur französischen Sprache. Crêpes, Croissants, Sandwiches und andere Köstlichkeiten fanden bei den Mitschülerinnen und Mitschülern reißenden Absatz.
In der blau-weiß-rot, den Farben der französischen ‚Tricolore‘, geschmückten Eingangshalle informierten Plakate über die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich mit ihrer wechselvollen, vor allem aber auch kriegerischen Geschichte. Neu in diesem Jahr war eine Aktion des Französischkurses der Jahrgangsstufe Q1: Er stellte mit Plakaten und gelben Warnwesten die Protestbewegung der ‚Gilets Jaunes‘ (Gelbwesten) in Frankreich nach. Diese war ja auch in Aachen zu finden...

Nein, wir mischen ihnen nichts ins Essen

20.01.2019

Unsere Preisträgerinnen und Preisträger

Die scherzhafte Frage, ob unsere Schüler Spezialnahrung bekommen, kam am Rande der Siegerehrung zur Kreisrunde der 58. Mathematikolympiade in der Sparkasse Bad Oeynhausen auf. Insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler aus 16 Schulen des Kreises hatten an der Kreisrunde teilgenommen, 37 davon allein aus Rahden. Und die Rahdener brachten drei erste Preise, drei zweite Preise, sechs dritte Preise und sieben Anerkennungen nach Hause. Ganz herzlichen Glückwunsch allen unseren erfolgreichen Mathematikerinnen und Mathematikern!
Vier der neun Landesrundenteilnehmer und -teilnehmerinnen sind Rahdener Gymnasiasten: Jasper Drees (8d), Malin Wegehöft (9d), Nia Wehmeyer (9b) und Leonhard Fräger (Q2) werden unsere Schule am 23. Februar in Düsseldorf vertreten. Wir drücken euch die Daumen!
Und das Geheimnis des Erfolgs? Mathematische Talente entdecken, frühzeitig und regelmäßig fördern, motivieren und anspornen – das ist das Rezept. Es gibt also Spezialnahrung, nämlich viel geistiges Futter.

Die Vereinsarbeit hat Fahrt aufgenommen

12.01.2019

Der Ehemaligenverein des Gymnasiums Rahden ERA e.V. zog eine positive Bilanz

Zwei Jahre nach der Gründung des Vereins „Ehemalige Rahdener Abiturienten“ (ERA e.V.) fand nun die zweite Jahreshauptversammlung im Westfalen Hof statt.
Der zweite Vorsitzende Alexander Meyer zog in seinem Rechenschaftsbericht eine positive Bilanz der Arbeit des vergangenen Jahres: Der Verein zählt bereits 70 Mitglieder, die sich für ihre ehemalige Schule, das Gymnasium Rahden, engagieren, z. B. mit der Durchführung von Workshops zur Arbeit mit LaTeX, einem Programm zur professionellen Gestaltung naturwissenschaftlicher Arbeiten, von Veranstaltungen zur Studienfinanzierung oder mit der Vorstellung ihrer Ausbildungs- und Studiengänge an den Berufsinformationstagen. Mit einem Luftballon-Wettbewerb wünschte ERA den Abiturienten 2018 viel Glück und Erfolg beim Ausflug in die große weite Welt. Alexander Meyer hatte in seiner Rede zur Abiturentlassung betont, dass Ehemalige auf diesem Weg als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Damit so etwas funktioniert, bedarf es eines Netzwerkes der Ehemaligen. Dieser Vernetzung soll z. B. das Sommerfest der Ehemaligen dienen, das im August bereits zum zweiten Mal stattfand.
Da der bisherige Vorsitzende Luca Nolte aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegte, wurde der Vorstand neu gewählt: Alexander Meyer übernahm den Vorsitz, Annika Meinking wurde zweite Vorsitzende, und Niklas Hörnschemeyer wurde als Kassenwart wiedergewählt.
Im weiteren Verlauf des Abends wurden Pläne für das kommende Jahr geschmiedet: Der Verein wird wieder den Bunten Abend am 11. April, die Abiturentlassung am 5. Juli und den Berufsinformationstag am 8. Juli mitgestalten. Das Sommerfest findet am 14. September statt. Neben den LaTeX-Workshops sollen Workshops zu „Statistik im Studium“ erprobt werden, Vorträge zu Stipendien und Auslandssemestern und einiges mehr sind angedacht. Ein weiteres Ziel ist es, neue Mitglieder zu gewinnen. Wer also Lust hat, den Verein aktiv oder passiv zu unterstützen, ist herzlich willkommen. Informationen und Kontaktmöglichkeiten findet Ihr unter www.era-ev.de!

In der Weihnachtsbäckerei...

18.12.2018

... wird gar nicht so oft gekleckert, wenn erfahrene Bäckerinnen und Bäcker sich um Teig, Ausstechformen und vor allem die kunstgerechte Verzierung der Weihnachtsplätzchen kümmern. Wie gut, dass unsere Schule einen Backofen und genügend Platz im Aufenthaltsraum darum herum hat.
So konnten modische Engel, perfekt gestylte Elche und fein geschmückte Tannenbäume entstehen, um die adventliche Vorfreude schon einmal in ungeahnte Höhen zu treiben. Auch ohne Zuckerguss in verschiedenen Pastellfarben mundeten die Kekse den Lehrkräften und der Jgst. Q1 übrigens ausgezeichnet und sie waren schnell verputzt.
Bereits am 6. Dezember fand die schon zur Tradition gewordene Nikolausaktion der Schülervertretung statt. Hier konnte, wer rechtzeitig seine Bestellung aufgegeben hatte, einem lieben Menschen einen Schokoladennikolaus zukommen lassen, der dann mit Gesang und Servierwagen von der SV überbracht wurde. Auch der Grundkurs Vokal der Jgst. Q1 erfreute in der Mittagspause mit weihnachtlichen Klängen.

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