70 Jahre Grundgesetz

23.05.2019

Am 23. Mai 2019 wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 70 Jahre alt.
Ein Grund zum Feiern? Ein Grund zum Nachdenken? – Was uns ein Text, der sich bereits im Rentenalter befindet, heute noch zu sagen hat, haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a im Geschichtsunterricht untersucht und die Ergebnisse in Texten und Präsentationen zusammengestellt.
Auf dem Flur vor ihrem Klassenraum O-208 konnten die Ergebnisse am Geburtstag der bundesdeutschen Verfassung in Augenschein genommen werden. Kommentare mit dem Smartphone waren ausdrücklich erwünscht und konnten über einen QR-Code direkt an die Autorinnen und Autoren weitergeleitet werden.
Ob ein Teil der Klasse hier bei typisch weiblichen oder typisch männlichen Verhaltensweisen zu sehen ist, bleibt – ganz im Sinne des Grundgesetzes – den Betrachtern selbst überlassen.

Herzliche Begegnung an der oberen Wolga

21.05.2019

Im Rahmen des nun schon seit 15 Jahren bestehenden Schüleraustausches zwischen unserem Gymnasium und der Puschkin-Schule im russischen Jaroslawl begaben sich dreizehn Schüler in Begleitung der Lehrkräfte Anja Linden und Volker Schmidt vom 10. bis zum 19. Mai auf eine Reise nach Russland. Aufgenommen wurden sie in russischen Gastfamilien, deren Kinder genau vor einem Jahr selbst zu Gast in Rahden waren, so dass die Wiedersehensfreude hier entsprechend groß war. Die projektorientierte Begegnung, die von der Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ in Hamburg gefördert wird, erfolgte zum Thema „Brauchtum und Traditionen“, so dass die Teilnehmer hier bei verschiedenen Workshops und gemeinsamen Aktivitäten lebendige Einblicke in die russische Kultur gewinnen konnten.
Außerhalb des offiziellen Projektprogramms blieb genügend Zeit für private Unternehmungen mit den Gastgebern: Ob man nun den Abend auf der Datscha verbrachte oder sich auf einen Ausflug begab – überall zeigte sich eine schier grenzenlose Gastfreundschaft und Fürsorge der Gastfamilien, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Abgerundet wurde der Aufenthalt in der Wolgastadt durch zwei weitere Tage in Moskau, an denen einige Sehenswürdigkeiten wie der Kreml und der Rote Platz sowie das neue Finanzzentrum Moskva-City erkundet wurden. Zum Gelingen der Fahrt trug schließlich auch das schon sommerlich anmutende Frühlingswetter bei, so dass sich die alte Handelsstadt Jaroslawl wie auch die russische Hauptstadt auch in dieser Hinsicht „im besten Licht“ präsentierten und die Gruppe mit vielen durchweg positiven Eindrücken von einem sich rasch entwickelnden und verändernden Land nach Hause zurückkehrte.

Kinogutscheine zu gewinnen

13.05.2019

Auch in diesem Jahr kann man sich mit etwas Glück und einem geringen finanziellen Einsatz (jeweils 1 €) einen entspannten Kinoabend oder -nachmittag sichern: Das Kambodscha-Team verkauft von Dienstag bis Donnerstag jeweils in der ersten großen Pause Lose für insgesamt 20 Kinogutscheine, die am Freitag in der ersten großen Pause ihren Besitzer finden sollen.
Auf diese Weise unterstützt das Rahdener Kino den neuen Schülerplaner, für den das Kambodscha-Team vor den Osterferien das neue Cover ausgewählt hat. Herzlichen Glückwunsch an Nele Burgstaler aus der Q1 – ihr Entwurf wird die Besitzer des neuen Planers durch das nächste Schuljahr begleiten.

Römer, Germanen und eine große Schlacht

09.05.2019

Die Germanen erwarten die Römer

Bei bestem Wetter fuhren am 8. und 11. April jeweils zwei 5. Klassen nach Kalkriese und verbrachten dort einen Tag, um römische und germanische Geschichte zu erleben.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren an diesen Tag nicht nur, wie damals die Varusschlacht vermutlich ablief und drei römische Legionen unter der Führung des Publius Quinctilius Varus durch eine List des Arminius besiegt wurden. Durch das pädagogische Programm des Museums erlebten sie, was es hieß, ein römischer Legionär zu sein und welche Strapazen die Soldaten bei ihren jahrelangen Einsätzen auf sich nehmen mussten. Auch erfuhren sie, wie Germanen lebten und mit welchen einfallsreichen Tricks sie sich gegen die Römer durchsetzen konnten. Zudem zeigten die Museumspädagogen der „Varusschlacht im Osnabrücker Land“ den Rahdenern, wie man sich im alten Rom kleidete, was dies über die Menschen damals aussagte und wie sich die Germanen vor der kalten Witterung im Norden schützten.
Durch das Erleben von Geschichte eröffnete der Ausflug ins Osnabrücker Land den Rahdener Fünftklässlern eine ganz andere historische Perspektive, die sie mit Freude entdeckten. Bestimmt werden die Eindrücke in den kommenden Wochen noch eine Rolle spielen.

Kunst und Theologie in Hannover

30.04.2019

Auf der Suche nach den Zusammenhängen von Ostern, Kunst und Kirche begaben sich zwei Religionskurse aus der Einführungsphase und der Q1 sowie der Kunst-Leistungskurs der Q1 mit ihren Lehrerinnen Gesine Dronsz und Isabell Weber in die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover.
In der Markuskirche am Lister Platz, die sich ausdrücklich als „Kulturkirche“ versteht, besuchten die Rahdener Oberstufenschüler die Ausstellung „Passagen“. Hier war der ursprüngliche, Jugendstil und Historismus kombinierende Altar der Markuskirche von Oscar Wichtendahl („Auferstehung“, 1906) der Videoinstallation „Study for Emergence“ des amerikanischen Künstlers Bill Viola aus dem Jahr 2002 gegenübergestellt. Obwohl die Entstehungszeit der Werke nicht einmal 100 Jahre auseinanderliegt, stellen sie eindringlich völlig unterschiedliche Interpretationen des Ostergeschehens dar – die zeitgenössische Variante hat dabei offenbar ein Problem, bis zur österlichen Auferstehung voranzuschreiten – aber Bill Viola ist ja auch kein christlicher Theologe.
Die zweite Station bildete die in den späten 1920er Jahren errichtete St. Heinrichskirche. Dort standen kirchenpädagogische Methoden auf dem Programm, obwohl vermutlich am stärksten in Erinnerung bleiben wird, dass der bestellte Referent einfach verschwand…
Dass eine Begräbnisstätte zum künstlerischen und theologischen Lernen dienen kann, erfuhren die Rahdener auf dem Friedhof Engesohde. Dieser wurde im 19. Jahrhundert als parkähnliche Anlage errichtet und bietet eine Vielzahl unterschiedlich gestalteter Grabmäler und Mausoleen, deren Bildprogramm nach den Osterferien noch eine Rolle im Unterricht spielen wird.
Für den Kunst-Leistungskurs und weitere Freiwillige ging es anschließend ins Sprengel-Museum, während die Religionskurse noch ein wenig Großstadtluft schnupperten, bevor alle kurz vor 18 Uhr und damit pünktlich zum Bunten Abend wieder im heimischen Rahden eintrafen.

„Bin da! Kann losgehen!“

29.04.2019

Seinen ersten offiziellen Arbeitstag hat unser neuer Schulleiter Matthias Haverkamp zwar erst am 2. Mai 2019, aber am ersten Schultag nach den Osterferien stellte er sich dem Lehrerkollegium des Gymnasiums Rahden in einer Dienstbesprechung schon einmal vor.
Damit die Orientierung am neuen Schulort reibungslos gelingt, überreichte Lehrerratsvorsitzender Ingo Lange gemeinsam mit Tina Koehler als Willkommensgeschenk ein paar nützliche Kleinigkeiten: Eine Kreidebox, eine Radwanderkarte für die Region, ein Buch über die Stadt Rahden und ein Stempel mit dem Text "prima" waren zusammen mit einer Kostprobe einer lokalen Spirituose passend zu den Unterrichtsfächern des neuen Chefs – Erdkunde und Sport – in einem „Turnbeutel“ verpackt.
Mit dem programmatischen Aufdruck wünschen alle Kolleginnen und Kollegen Matthias Haverkamp alles Gute zum „Schulanfang“ und viel Freude bei der Eingewöhnung in sein neues Schulumfeld.

Pulcinella oder wie man mit Instrumenten „malen“ kann

10.04.2019

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 besuchten am 26. März 2019 die Aufführung der Nordwestdeutschen Philharmonie zur Pulcinella-Suite von Igor Strawinsky.
Eindrucksvoll begann das Konzert nach einer kurzen Einführung durch Christian Schruff mit der Ouvertüre. Gebannt lauschten alle den weiteren Ausführungen zur Entstehung der Musik, die Strawinsky wie ein Gemälde aus Instrumenten verstanden wissen wollte.
Wie schon in den vergangenen Jahren hatten sich die Schülerinnen und Schüler besonders auf diesen Vormittag vorbereitet und trugen mit einem Interview zum Kontrabass (Angelina Meyer und Celin Späth, Kl. 6b) und einer szenischen Umsetzung der Tarantella aus der Suite als „Hektik beim Aufräumen eines Schreibtisches“ (Janos Bremer, Paul Geene und Silas Karger, alle Kl. 6c) unterhaltsam zum Programm bei.

How I get my Abi-Denkmal

09.04.2019

Auch in diesem Jahr kümmert sich der Leistungskurs Kunst um ein Denkmal der aktuellen Abiturientinnen und Abiturienten. Und ganz in alter Tradition gestaltet der Kurs eine Wandmalerei, deren Idee sich nach vielen Diskussionen und Abstimmungen mit der Stufe entwickelt hat.
Im Unterschied zu den, vielleicht allen, vorangegangen Jahrgängen, haben sich die 11 Künstlerinnen allerdings vorgenommen, das Denkmal noch vor dem letzten Schultag fertigzustellen. So konnte man schon die ganze vergangene Woche über beobachten, wie der Wandfries Stückchen für Stückchen Form annahm. Mit und ohne Publikum wurde – und wird – fleißig gearbeitet. Wer noch Augenzeuge der Entstehung werden will, sollte sich sputen. Nur noch wenige Stunden Arbeitszeit (ca. 100?) trennen das Werk vom vollendeten Zustand.
Herzlich willkommen sind natürlich alle Besucher, vor allem aber diejenigen, die die Künstlerinnen mit zuckerhaltigen Lebensmitteln versorgen. Und natürlich sollten auch alle vorbeischauen, die neugierig darauf sind, was man denn eigentlich zu sehen bekommen wird.

„Higgs-Teilchen, Quarks & Co...“

27.03.2019

„Was das Innerste der Welt zusammenhält…“ Auf der Suche nach der Antwort auf diese alte Frage machten sich am vergangenen Donnerstag 14 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums in aller Frühe auf, um an den „Masterclasses Teilchenphysik 2019“ teilzunehmen.
Dieses ganztägige Schülerseminar an der Universität Göttingen beschäftigte sich mit den kleinsten Materieteilchen, die bisher bekannt sind: Quarks, Elektronen, Exoten wie dem Myon oder Tauon und vielen anderen Quantenobjekten.
Der abwechslungsreichen Vorlesung mit vielen schüleraktiven Elementen und anschaulichen Analogien folgte die computergestützte Analyse von realen Teilchenkollisionen im ATAS-Detektor am CERN durch die Schülergruppen selbst. Ziel war es, aus den zahlreichen Messbildern und -daten die „verräterischen“ Spuren des (selten) erzeugten Higgs-Bosons zu erkennen und seine Parameter zu bestimmen. Seine bahnbrechende Entdeckung vor einigen Jahren am CERN bestätigte die Existenz dieses wichtigen, masseverleihenden Teilchens.
Ein besonderes Highlight dieser Exkursion war das Zusammentreffen mit drei „Ehemaligen“ unserer Schule, Kieren Lange, Sebastian-Philipp Harris und Daria Roters, die nun Physik in Göttingen studieren, und uns herzlich begrüßten.
Im letzten Teil stand eine Videokonferenz mit Wissenschaftlern im CERN und drei weiteren Schülergruppen an, die sich zeitgleich an anderen Universitäten in Europa ebenfalls mit Teilchenphysik befasst haben. Ein abschließendes Quiz rundete den Tag ab.

Liebe Grüße aus Frankfurt!

24.03.2019

Gut gelaunt gelernt: der Sowi-LK in Frankfurt

Am 18. März 2019 machte sich der Leistungskurs Sozialwissenschaften der Jgst. Q2 auf den Weg nach Frankfurt, um die Börse und die Europäische Zentralbank zu besuchen. In der Börse nahmen wir an einem exklusiven Vortrag und einer darauffolgenden Führung auf dem Parkett der Börse teil – als Lohn für die erfolgreiche Teilnahme an einem Wettbewerb zum „Tag der Aktie“. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann zur Europäische Zentralbank, wo ebenfalls ein Vortrag zur Arbeit der EZB und das neue, sehr moderne Besucherzentrum im Erdgeschoss des imposanten Eurotowers im Mittelpunkt standen.
Es war ein sehr schöner und aufregender Tag, für den wir (der LK) uns bei unserem Lehrer Achim Brünger und seinem „Kollegen“, unserem Mitschüler Max Huhn, für die hervorragende Organisation der Fahrt bedanken möchten!

Mund auf – Stäbchen rein – Spender sein

18.03.2019

Angeregt durch unsere ehemalige Schülerin Lena Kettler (Abitur 2017) fand am Donnerstag, dem 14.03.2019, in der Aula für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eine Typisierungsaktion der DKMS gGmbH (früher: Deutsche Knochenmarkspenderdatei) statt.
In der siebten Stunde führte Lena Bakker von der DKMS in einem Vortrag in die Thematik Leukämie und Knochenmarkspende ein. Anschließend konnten sich alle Schüler und Schülerinnen ab 17 Jahren durch die Abgabe einer Speichelprobe typisieren lassen. Ein ganz großer Prozentsatz nutzte diese Gelegenheit.
Die Veranstaltung wurde außerdem von den frisch ausgebildeten Schulsanitätern der Jgst. 7 unterstützt. Die Typisierung soll zukünftig im zweijährigen Rhythmus wiederholt werden.

Von totaler Dunkelheit und orangefarbenen Fischeiern

14.03.2019

Kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit machten die Mitglieder des Kunst-Leistungskurses der Jgst. Q2 sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sandra Reifenberg noch einmal auf nach Hannover. Dabei stand neben der Kunst auch die Nahrungsaufnahme im Mittelpunkt des Interesses.
Nach intensiven neuen ästhetischen Erfahrungen im Sprengel-Museum dienten orangefarbene Fischeier, die im Mund „plopp“ machten, den Rahdener Reisenden als Nahrungsmittel. Aber vielleicht waren auch einfach nur alle Vorräte erschöpft und energiereicher Nachschub dringend erforderlich. Schließlich hatte zuvor eine ausführliche Auseinandersetzung mit diversen Positionen der Kunst stattgefunden. Viel gab es zu sehen. Zum Denken und Zeichnen wurden die Anregungen genutzt. Gut, dass alle aus der totalen Dunkelheit der Installation von James Turrell hinausgefunden haben. Ebenfalls eine besondere sinnliche Erfahrung, wenn auch eine ganz andere als orangefaarbene Fischeier, die „plopp“ machen.

Robotik-Teams in Berlin und Hannover erfolgreich

14.03.2019

Auch in diesem Jahr sind mehrere Teams unserer Schule wieder bei RoboCup-Qualifikationswettbewerben gestartet. Vom 4. bis 6. März musste sich das Rescue-Simulation-Team in Hannover beweisen. Bei dieser Wettbewerbskategorie muss ein virtueller Roboter programmiert werden, der in einer simulierten Landschaft liegende Markierungen sammelt und an einen sicheren Ort bringt. Die Herausforderung besteht darin, eine geeignete Strategie zu entwickeln und einen Algorithmus zu kreieren, mit dem der Roboter in einer vorher unbekannten Umgebungen agieren kann. Unser Team belegte den 2. Platz und qualifizierte sich damit für die deutsche RoboCup-Meisterschaft in Magdeburg.
Am 9. und 10. März fand der Qualifikationswettbewerb in Berlin statt. Hier traten gleich mehrere Teams unserer Schule in unterschiedlichen Kategorien an. Die drei Roboterfußball-Kategorien haben eines gemeinsam: Ein Ball muss in ein Tor geschossen werden und wer mehr Tore schießt, gewinnt. Unterschiedlich bei den Kategorien, in denen unsere Schüler starteten, sind u. a. die Anzahl der  Roboter, die pro Team spielen, die für den Bau der Roboter zugelassenen Materialien und das zulässigige Gesamtgewicht („1:1 Open“, „1:1 Standard Kit“ und „2:2 LWL“). Die Spiele waren spannend und nervenaufreibend für alle Beteiligten. Bemerkenswert war in diesem Jahr wieder, wie gut der Wettbewerb in Berlin organisiert war und mit welcher Geduld und Ruhe sich die Schiedsrichter in kritischen Situationen sachlich mit den Jugendlichen auseinander gesetzt haben. Wie in einem Fußballspiel mit menschlichen Gegnern konnte man eine Achterbahnfahrt der Gefühle erleben. Bälle verfehlten das erhoffte Ziel oftmals nur knapp, Spiele gingen in letzter Sekunde verloren und Roboter schossen zur Verwunderung ihrer Erbauer Eigentore. Alle Rahdener Soccer-Teams qualifizierten sich für die deutsche Meisterschaft in Berlin und landeten auf dem Siegerpodest (Soccer LWL: 1. Platz, Soccer 1:1 Standard Kit: 1. Platz und 3. Platz, Soccer 1:1 Open: 2. Platz und 3. Platz).
Mit ihrem Robotik-Projekt in der Kategorie OnStage mit dem Thema "Haushalt der Zukunft", zeigte eines unserer zwei reinen Mädchenteams, wie es sich das Zusammenleben mit Robotern im Haushalt vorstellt. Da gab es einen Roboter, der ein Spiel spielen konnte, einen anderen, der einem Menschen wie ein Hund folgte, und einen weiteren, der die Reinigung eines Regals übernahm. Neben der Präsentation der Roboter mussten die Schülerinnen die elektronischen und mechanischen Komponenten der Roboter erklären und den Schiedsrichtern in einem technischen Interview Fragen zu ihrem Projekt beantworten. Dieses Team qualifizierte sich für das Finale in Magdeburg mit einem 3. Platz.
Vielen Dank an die Firma HARTING, ohne deren Unterstützung die Teilnahme an den Robotik-Wettbewerben nicht möglich wäre.
Weitere Bilder vom Wettbewerb in Berlin – natürlich auch mit Rahdener Beteiligung – gibt es hier.

Es ist fast geschafft…

10.03.2019

Die vergangene Woche stand für die Jgst. Q2 ganz im Zeichen der Vorabiturklausuren. Sie sind nun absolviert.
Aus dem Kunst-Leistungskurs erreichten uns erste „Live“-Bilder, die auf Kreativität, Einfallsreichtum und vielleicht sogar Spaß an der künstlerischen Auseinandersetzung schließen lassen. Gut, wenn die Kunstlehrerin dann ein paar Kekse dabei hat, um den Abiturientinnen in Spe noch ein wenig zusätzliche Energie zuzuführen.

Hybrid – Probentage der Q1

26.02.2019

In jedem Schuljahr, kurz nach den Halbjahreszeugnissen, vertauscht die Jgst. Q1 den normalen Stundenplan mit zweieinhalb Tagen Kunst, Theater oder Musik.
So war es auch wieder in diesem Schuljahr: Von Mittwoch- bis Freitagnachmittag (20.02. bis 22.02.2019) beschäftigten sich beispielsweise die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Kunst von Ingrid Schaible-Böhm mit der Gestaltung dihybrider Insekten. Vorgabe war es, ein Insekt mit einem anderen Tier oder Gegenstand zu kreuzen und diese beiden Dinge so miteinander zu verschmelzen, dass ein Ganzes entsteht. Diese Aufgabe wurde in Zweier- bzw. Dreiergruppen absolviert.
Zuerst überlegten sich die Gruppen, ob sie ihr Insekt optimieren oder suboptimieren (für die Uneingeweihten: verbessern oder verschlechtern) wollten und begannen dann mit der Planung. Innerhalb der Projekttage wurden Skizzen angefertigt, Pläne geschmiedet – und auch wieder verworfen. Es gab nur wenige Vorgaben zu beachten: Die plastische Arbeit sollte eine Mindestgröße von 50 cm haben und – eigentlich – das Farbschema „Weiß-Grau-Schwarz“ einhalten. Ansonsten hatten die Schülerinnen und Schüler freie Hand und so entstanden mit viel Schweiß und Mühen folgende Kunstwerke: eine Hummel mit Adlerflügeln, ein Maikäfer als Auto, eine Heuschrecke als Flugzeug, ein Ameisenmensch und eine Wespen-Pistole, die einen Spinnen-Ziegenbock erschossen hat.
Der Kreativität wurde freier Lauf gelassen. Durch viel Hasendraht, Kleister und Gips werden die Hybriden zusammengehalten. Mit Farbe erhielten sie ihren ganz eigenen Charakter und durch andere Akzente, wie zum Beispiel Pailletten, wurden sie zu richtigen „Hinguckern“. In den kommenden Wochen sind sie gemeinsam mit den Arbeiten der anderen Kunstkurse überall im Schulgebäude zu sehen.

Madita Klein

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