Pulcinella oder wie man mit Instrumenten „malen“ kann

10.04.2019

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 besuchten am 26. März 2019 die Aufführung der Nordwestdeutschen Philharmonie zur Pulcinella-Suite von Igor Strawinsky.
Eindrucksvoll begann das Konzert nach einer kurzen Einführung durch Christian Schruff mit der Ouvertüre. Gebannt lauschten alle den weiteren Ausführungen zur Entstehung der Musik, die Strawinsky wie ein Gemälde aus Instrumenten verstanden wissen wollte.
Wie schon in den vergangenen Jahren hatten sich die Schülerinnen und Schüler besonders auf diesen Vormittag vorbereitet und trugen mit einem Interview zum Kontrabass (Angelina Meyer und Celin Späth, Kl. 6b) und einer szenischen Umsetzung der Tarantella aus der Suite als „Hektik beim Aufräumen eines Schreibtisches“ (Janos Bremer, Paul Geene und Silas Karger, alle Kl. 6c) unterhaltsam zum Programm bei.

How I get my Abi-Denkmal

09.04.2019

Auch in diesem Jahr kümmert sich der Leistungskurs Kunst um ein Denkmal der aktuellen Abiturientinnen und Abiturienten. Und ganz in alter Tradition gestaltet der Kurs eine Wandmalerei, deren Idee sich nach vielen Diskussionen und Abstimmungen mit der Stufe entwickelt hat.
Im Unterschied zu den, vielleicht allen, vorangegangen Jahrgängen, haben sich die 11 Künstlerinnen allerdings vorgenommen, das Denkmal noch vor dem letzten Schultag fertigzustellen. So konnte man schon die ganze vergangene Woche über beobachten, wie der Wandfries Stückchen für Stückchen Form annahm. Mit und ohne Publikum wurde – und wird – fleißig gearbeitet. Wer noch Augenzeuge der Entstehung werden will, sollte sich sputen. Nur noch wenige Stunden Arbeitszeit (ca. 100?) trennen das Werk vom vollendeten Zustand.
Herzlich willkommen sind natürlich alle Besucher, vor allem aber diejenigen, die die Künstlerinnen mit zuckerhaltigen Lebensmitteln versorgen. Und natürlich sollten auch alle vorbeischauen, die neugierig darauf sind, was man denn eigentlich zu sehen bekommen wird.

„Higgs-Teilchen, Quarks & Co...“

27.03.2019

„Was das Innerste der Welt zusammenhält…“ Auf der Suche nach der Antwort auf diese alte Frage machten sich am vergangenen Donnerstag 14 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums in aller Frühe auf, um an den „Masterclasses Teilchenphysik 2019“ teilzunehmen.
Dieses ganztägige Schülerseminar an der Universität Göttingen beschäftigte sich mit den kleinsten Materieteilchen, die bisher bekannt sind: Quarks, Elektronen, Exoten wie dem Myon oder Tauon und vielen anderen Quantenobjekten.
Der abwechslungsreichen Vorlesung mit vielen schüleraktiven Elementen und anschaulichen Analogien folgte die computergestützte Analyse von realen Teilchenkollisionen im ATAS-Detektor am CERN durch die Schülergruppen selbst. Ziel war es, aus den zahlreichen Messbildern und -daten die „verräterischen“ Spuren des (selten) erzeugten Higgs-Bosons zu erkennen und seine Parameter zu bestimmen. Seine bahnbrechende Entdeckung vor einigen Jahren am CERN bestätigte die Existenz dieses wichtigen, masseverleihenden Teilchens.
Ein besonderes Highlight dieser Exkursion war das Zusammentreffen mit drei „Ehemaligen“ unserer Schule, Kieren Lange, Sebastian-Philipp Harris und Daria Roters, die nun Physik in Göttingen studieren, und uns herzlich begrüßten.
Im letzten Teil stand eine Videokonferenz mit Wissenschaftlern im CERN und drei weiteren Schülergruppen an, die sich zeitgleich an anderen Universitäten in Europa ebenfalls mit Teilchenphysik befasst haben. Ein abschließendes Quiz rundete den Tag ab.

Liebe Grüße aus Frankfurt!

24.03.2019

Gut gelaunt gelernt: der Sowi-LK in Frankfurt

Am 18. März 2019 machte sich der Leistungskurs Sozialwissenschaften der Jgst. Q2 auf den Weg nach Frankfurt, um die Börse und die Europäische Zentralbank zu besuchen. In der Börse nahmen wir an einem exklusiven Vortrag und einer darauffolgenden Führung auf dem Parkett der Börse teil – als Lohn für die erfolgreiche Teilnahme an einem Wettbewerb zum „Tag der Aktie“. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann zur Europäische Zentralbank, wo ebenfalls ein Vortrag zur Arbeit der EZB und das neue, sehr moderne Besucherzentrum im Erdgeschoss des imposanten Eurotowers im Mittelpunkt standen.
Es war ein sehr schöner und aufregender Tag, für den wir (der LK) uns bei unserem Lehrer Achim Brünger und seinem „Kollegen“, unserem Mitschüler Max Huhn, für die hervorragende Organisation der Fahrt bedanken möchten!

Mund auf – Stäbchen rein – Spender sein

18.03.2019

Angeregt durch unsere ehemalige Schülerin Lena Kettler (Abitur 2017) fand am Donnerstag, dem 14.03.2019, in der Aula für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eine Typisierungsaktion der DKMS gGmbH (früher: Deutsche Knochenmarkspenderdatei) statt.
In der siebten Stunde führte Lena Bakker von der DKMS in einem Vortrag in die Thematik Leukämie und Knochenmarkspende ein. Anschließend konnten sich alle Schüler und Schülerinnen ab 17 Jahren durch die Abgabe einer Speichelprobe typisieren lassen. Ein ganz großer Prozentsatz nutzte diese Gelegenheit.
Die Veranstaltung wurde außerdem von den frisch ausgebildeten Schulsanitätern der Jgst. 7 unterstützt. Die Typisierung soll zukünftig im zweijährigen Rhythmus wiederholt werden.

Von totaler Dunkelheit und orangefarbenen Fischeiern

14.03.2019

Kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit machten die Mitglieder des Kunst-Leistungskurses der Jgst. Q2 sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sandra Reifenberg noch einmal auf nach Hannover. Dabei stand neben der Kunst auch die Nahrungsaufnahme im Mittelpunkt des Interesses.
Nach intensiven neuen ästhetischen Erfahrungen im Sprengel-Museum dienten orangefarbene Fischeier, die im Mund „plopp“ machten, den Rahdener Reisenden als Nahrungsmittel. Aber vielleicht waren auch einfach nur alle Vorräte erschöpft und energiereicher Nachschub dringend erforderlich. Schließlich hatte zuvor eine ausführliche Auseinandersetzung mit diversen Positionen der Kunst stattgefunden. Viel gab es zu sehen. Zum Denken und Zeichnen wurden die Anregungen genutzt. Gut, dass alle aus der totalen Dunkelheit der Installation von James Turrell hinausgefunden haben. Ebenfalls eine besondere sinnliche Erfahrung, wenn auch eine ganz andere als orangefaarbene Fischeier, die „plopp“ machen.

Robotik-Teams in Berlin und Hannover erfolgreich

14.03.2019

Auch in diesem Jahr sind mehrere Teams unserer Schule wieder bei RoboCup-Qualifikationswettbewerben gestartet. Vom 4. bis 6. März musste sich das Rescue-Simulation-Team in Hannover beweisen. Bei dieser Wettbewerbskategorie muss ein virtueller Roboter programmiert werden, der in einer simulierten Landschaft liegende Markierungen sammelt und an einen sicheren Ort bringt. Die Herausforderung besteht darin, eine geeignete Strategie zu entwickeln und einen Algorithmus zu kreieren, mit dem der Roboter in einer vorher unbekannten Umgebungen agieren kann. Unser Team belegte den 2. Platz und qualifizierte sich damit für die deutsche RoboCup-Meisterschaft in Magdeburg.
Am 9. und 10. März fand der Qualifikationswettbewerb in Berlin statt. Hier traten gleich mehrere Teams unserer Schule in unterschiedlichen Kategorien an. Die drei Roboterfußball-Kategorien haben eines gemeinsam: Ein Ball muss in ein Tor geschossen werden und wer mehr Tore schießt, gewinnt. Unterschiedlich bei den Kategorien, in denen unsere Schüler starteten, sind u. a. die Anzahl der  Roboter, die pro Team spielen, die für den Bau der Roboter zugelassenen Materialien und das zulässigige Gesamtgewicht („1:1 Open“, „1:1 Standard Kit“ und „2:2 LWL“). Die Spiele waren spannend und nervenaufreibend für alle Beteiligten. Bemerkenswert war in diesem Jahr wieder, wie gut der Wettbewerb in Berlin organisiert war und mit welcher Geduld und Ruhe sich die Schiedsrichter in kritischen Situationen sachlich mit den Jugendlichen auseinander gesetzt haben. Wie in einem Fußballspiel mit menschlichen Gegnern konnte man eine Achterbahnfahrt der Gefühle erleben. Bälle verfehlten das erhoffte Ziel oftmals nur knapp, Spiele gingen in letzter Sekunde verloren und Roboter schossen zur Verwunderung ihrer Erbauer Eigentore. Alle Rahdener Soccer-Teams qualifizierten sich für die deutsche Meisterschaft in Berlin und landeten auf dem Siegerpodest (Soccer LWL: 1. Platz, Soccer 1:1 Standard Kit: 1. Platz und 3. Platz, Soccer 1:1 Open: 2. Platz und 3. Platz).
Mit ihrem Robotik-Projekt in der Kategorie OnStage mit dem Thema "Haushalt der Zukunft", zeigte eines unserer zwei reinen Mädchenteams, wie es sich das Zusammenleben mit Robotern im Haushalt vorstellt. Da gab es einen Roboter, der ein Spiel spielen konnte, einen anderen, der einem Menschen wie ein Hund folgte, und einen weiteren, der die Reinigung eines Regals übernahm. Neben der Präsentation der Roboter mussten die Schülerinnen die elektronischen und mechanischen Komponenten der Roboter erklären und den Schiedsrichtern in einem technischen Interview Fragen zu ihrem Projekt beantworten. Dieses Team qualifizierte sich für das Finale in Magdeburg mit einem 3. Platz.
Vielen Dank an die Firma HARTING, ohne deren Unterstützung die Teilnahme an den Robotik-Wettbewerben nicht möglich wäre.
Weitere Bilder vom Wettbewerb in Berlin – natürlich auch mit Rahdener Beteiligung – gibt es hier.

Es ist fast geschafft…

10.03.2019

Die vergangene Woche stand für die Jgst. Q2 ganz im Zeichen der Vorabiturklausuren. Sie sind nun absolviert.
Aus dem Kunst-Leistungskurs erreichten uns erste „Live“-Bilder, die auf Kreativität, Einfallsreichtum und vielleicht sogar Spaß an der künstlerischen Auseinandersetzung schließen lassen. Gut, wenn die Kunstlehrerin dann ein paar Kekse dabei hat, um den Abiturientinnen in Spe noch ein wenig zusätzliche Energie zuzuführen.

Hybrid – Probentage der Q1

26.02.2019

In jedem Schuljahr, kurz nach den Halbjahreszeugnissen, vertauscht die Jgst. Q1 den normalen Stundenplan mit zweieinhalb Tagen Kunst, Theater oder Musik.
So war es auch wieder in diesem Schuljahr: Von Mittwoch- bis Freitagnachmittag (20.02. bis 22.02.2019) beschäftigten sich beispielsweise die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Kunst von Ingrid Schaible-Böhm mit der Gestaltung dihybrider Insekten. Vorgabe war es, ein Insekt mit einem anderen Tier oder Gegenstand zu kreuzen und diese beiden Dinge so miteinander zu verschmelzen, dass ein Ganzes entsteht. Diese Aufgabe wurde in Zweier- bzw. Dreiergruppen absolviert.
Zuerst überlegten sich die Gruppen, ob sie ihr Insekt optimieren oder suboptimieren (für die Uneingeweihten: verbessern oder verschlechtern) wollten und begannen dann mit der Planung. Innerhalb der Projekttage wurden Skizzen angefertigt, Pläne geschmiedet – und auch wieder verworfen. Es gab nur wenige Vorgaben zu beachten: Die plastische Arbeit sollte eine Mindestgröße von 50 cm haben und – eigentlich – das Farbschema „Weiß-Grau-Schwarz“ einhalten. Ansonsten hatten die Schülerinnen und Schüler freie Hand und so entstanden mit viel Schweiß und Mühen folgende Kunstwerke: eine Hummel mit Adlerflügeln, ein Maikäfer als Auto, eine Heuschrecke als Flugzeug, ein Ameisenmensch und eine Wespen-Pistole, die einen Spinnen-Ziegenbock erschossen hat.
Der Kreativität wurde freier Lauf gelassen. Durch viel Hasendraht, Kleister und Gips werden die Hybriden zusammengehalten. Mit Farbe erhielten sie ihren ganz eigenen Charakter und durch andere Akzente, wie zum Beispiel Pailletten, wurden sie zu richtigen „Hinguckern“. In den kommenden Wochen sind sie gemeinsam mit den Arbeiten der anderen Kunstkurse überall im Schulgebäude zu sehen.

Madita Klein

DNA-Analyse in der Universität Göttingen

25.02.2019

Vom 17. bis 18.02.2019 fuhren die beiden Biologie-Leistungskurse der Jgst. Q1 nach Göttingen, um in das Studentenleben hineinzuschnuppern. Dazu gehörten am Sonntag eine kleine Stadtführung über den Campus zur Unibibliothek, ein Abstecher zum stadtbekannten Gänseliesel, das bei der Promotion unbedingt geküsst werden muss, und abschließend ein schöner Abend in einer Studentenkneipe.
Der unterrichtsbezogene Anlass der Reise war die von Fachkräften der Universität angeleitete wissenschaftliche Arbeit im Schülerlabor XLAB. Die Theorie aus dem Unterricht fand dort ihre praktische Umsetzung: Die angehenden Biologen untersuchten verschiedene verarbeitete Fleischprodukte auf ihre Bestandteile und fanden so mit Hilfe einer selbst durchgeführten DNA-Analyse beispielsweise heraus, dass in Kalbsleberwurst auch Schweinefleisch enthalten ist und die untersuchte Fleischwurst eigentlich vegetarisch war.
Und die Rahdener erlebten außerdem, wie spannend und anstrengend zugleich die Laborarbeit sein kann, dass Studenten zum Teil viel weniger trendig sind als gedacht und das Leben in einer Studentenstadt einiges zu bieten hat. Manche(r) mag da schon an die Zeit nach dem Abitur gedacht haben…

Floorball-Premiere, Fußball-Schlager und mehr

18.02.2019

Zum Ende des ersten Schulhalbjahres ist es gute Tradition, dass es in den einzelnen Jahrgangsstufen sportlich zugeht.
Als erste stellten sich die vier neunten Klassen dieser Herausforderung und traten im Badmintonturnier mit Mädchen-, Jungen- und Mixedmannschaften gegeneinander an. Auf der ganzen Linie erfolgreich war dabei die Klasse 9b, die sich in Feierlaune gern zum Siegerfoto aufstellte.
Die Jgst. 8 trug in 12 Teams aus 4 Klassen ihr Basketballturnier aus. Von der 1. bis zur 6. Stunde dauerte der Wettkampf, der von Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe als Schiedsrichter begleitet wurde. Unsere beiden Referendare Henrike Krause und Jascha Quarder hatten das Turnier in diesem Jahr organisiert. Im Finale trafen zwei Mannschaften aus der Klasse 8d aufeinander: Die „Tempos“ setzten sich dabei eindeutig mit 12:2 gegen „KFC“ durch und beide Teams ermöglichten der 8d den ersten Platz unter den beteiligten Klassen.
Ihren Abschluss fanden die Jahrgangsstufenturniere 2019 in der ersten Woche des 2. Halbjahres und standen ganz im Zeichen der Torschussspiele. Die 6. Klassen feierten dabei eine Premiere, da zum allerersten Mal die neu angeschafften Floorball-Schläger und -Bälle zum Einsatz kamen. Nach vielen flotten und sehenswerten Partien schlug sich am Ende die Klasse 6d am erfolgreichsten und eroberte souverän und unangefochten den ersten Platz.
Bis zum Schluss spannend blieb es beim Hallenfußball-Turnier der 7. Klassen, da die beiden vorderen Plätze heiß umkämpft waren. Die 7a setzte sich jedoch zum Schluss von ihren Verfolgern aus der 7c ab und stemmte den goldenen Pokal in die Höhe, wie immer untermalt von Hits des deutschen Schlagers.

Erfolgreicher Tag im H2O in Herford

08.02.2019

Gymnasium Rahden beim Kreisschulsportfest im Schwimmen 2019

Unter dem Motto „Jugend trainiert für Olympia“ fanden auch in diesem Jahr wieder die Kreismeisterschaften im Rahmen des Landessportfestes der Schulen im Schwimmen statt. Auch ein Schwimmteam des Gymnasium Rahden machte sich mit den Sportlehrern Marion Schnittger und Nico Kassebaum von Rahden aus Richtung Herford auf die Reise, um im H2O gegen andere Schulen aus den Kreisen Herford, Gütersloh und Minden-Lübbecke im Wettkampf anzutreten.
Für viele der jüngeren Schwimmerinnen und Schwimmer, die alle aus den fünften Klassen kommen, war dies der erste Schwimmwettkampf überhaupt. Alle Wettkämpfe wurden in Staffelform ausgetragen, wobei unterschiedliche Aufgaben erfüllt werden mussten: Unter anderem fanden die Koordinationsstaffel, die Freistilstaffel oder die Beinschlagstaffel statt. Ein Highlight bei den „Minis“ war das Mannschaftsdauerschwimmen, bei dem es galt, als Mannschaft in 10 Minuten so viele Meter wie möglich zurückzulegen.
Im Ergebnisspiegel konnte das Gymnasium Rahden sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen den beachtlichen zweiten Platz im Kreis Minden-Lübbecke erzielen. Im Schulvergleich mit allen Schulen landeten die Rahdener im guten Mittelfeld.
Folgende Schwimmerinnen und Schwimmer gingen an den Start:
In der Wettkampfmannschaft IV der Mädchen Mina Krüger (5a), Alina Peters (5a), Emilie Dück (5a), Jaqueline Schröder (5b), Raja Albrecht-Koch (5b), Cornelia Witzke (5c), Melissa Albrecht (5c), Lina Mittelstaedt (5d), Hannah Werfen (5d) und Lina Schmalge (5d).
In der Wettkampfmannschaft IV der Jungen Moritz Becker (5a), Thore Schubert (5a), Henrik Haake (5a), Benno Leupold (5a), Rene Wesemann (5a), Mathias Bölk (5b), Hannes Weber (5b), Michel Wensel (5b), Paul Nünke (5c), Ben Schomaker (5c).

„Faust I“ – antiquiert, klassisch, postmodern.

08.02.2019

Faust I - postmodern. Am Bahnhof in Espelkamp.

Fluch oder Segen? LK oder GK? Q1 oder Q2? Vor- oder Nachbereitung der Unterrichtsreihe? Fragen über Fragen. Gewiss ist, an „des Pudels Kern“ kam keine(r) unserer 211 Abiturienten und Abiturientinnen in Spe vorbei. Denn am 7. Februar 2019, exakt 211 Jahre nach Erscheinen des „Faust I“, machten die Deutschkurse sich auf den Weg in die Alte Gießerei unserer Nachbargemeinde Espelkamp, um dort eine Sonderaufführung des Laienspiel-Ensembles Söderblom zu besuchen.
Schon am Dienstag der letzten Halbjahreswoche hatte eine erlesene Gruppe von Q2-Schülerinnen und -schülern die Aufführung vom „Himmel bis in den Kerker“ besucht, die über zweieinhalb Stunden fesselte – sei es wegen der beeindruckenden Textsicherheit der Hauptdarsteller, der Strahlkraft der weiblichen Mephisto, der Sinnlichkeit des Gretchens, der Egozentrik des Fausts, der spielerisch-ulkigen Einlagen in Auerbachs Keller und in der Walpurgisnacht oder der geschickten Kulissengestaltung.
Faust, von Zweifeln und Unruhe gedrängt, in die Abgründe des menschlichen Seins eintauchend; Gretchen, gezeichnet von teenagerhafter Naivität, aufs Schafott getrieben und doch gerettet; Mephisto, siegesgewiss, verführerisch leicht, präsent in kleinen wie in großen Momenten des szenischen Spiels. Sie berührten uns alle mit einer klugen Mixtur aus Hochliteratur und ästhetischer Unterhaltung, sodass ein jeder in der Zukunft nun, sei‘s im kleinen wie im edlen Kreise, sein Anmerk weiß hinzu zu tun.

Ballon

29.01.2019

Den Unterricht ins Kino verlegten am Dienstag, dem 29. Januar, die Religionskurse und der Philosophiekurs der Jgst. Q1. Im Rahmen der Schulkinowochen besuchten sie das Dersa-Kino in Rahden und ließen sich mit dem Film „Ballon“ von Michael Herbig in die DDR der späten 1970er Jahre versetzen.
Der Untertitel „Für die Freiheit riskierten sie alles“ lässt bereits erahnen, dass diese wahre Geschichte nicht nur in die historisch-politische Bildung gehört, sondern auch zu den Themen des Religions- und Philosophieunterrichts passt.
„Ballon“ bringt darüber hinaus das Kunststück fertig, eine Handlung spannend zu gestalten, von der man (möglicherweise) bereits weiß, wie sie ausgeht – aber das wird hier natürlich nicht verraten.
Am Freitag, dem 1. Februar, haben sich auch die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 9 denselben Film angesehen. Alle neunten Klassen hatten im Deutschunterricht einen Roman, dessen Handlung in der DDR angesiedelt ist, gelesen und analysiert. Sie waren also bestens auf die Beweggründe der handelnden Personen vorbereitet.

„Dicker, dümmer und grantiger.“ – Aber sicher nicht beim Debattieren

24.01.2019

Finalisten der Altersgruppe I (v. l. n. r.): Marleen Schröder (9b), Gesa Hegerfeld (8d), Bjane Lehde (9a), Paula Müller (9c)

Am 22. Januar 2019 stritten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II im Schulentscheid von „Jugend debattiert“ über die Frage, ob „die Europäische Union die Zeitumstellung beenden solle“ und führten neben anderen stichhaltigen Argumenten das Zitat des Chronobiologen Till Roenneberg an, dass die dauerhafte Einführung der Sommerzeit die Menschen „dicker, dümmer und grantiger“ mache.
Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie facettenreich und eloquent sich die Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 unter der kritischen Beobachtung der Jury, die ebenfalls mit Schülern der Oberstufe besetzt war, in den Debatten zeigten. Im spannenden Finale setzten sich schließlich Luisa Hartlage (Q1) und Mathis Heise (Q2), der eigentlich nur für seinen erkrankten Bruder eingesprungen war, durch. Die beiden werden unsere Schule am 20. Februar in Detmold beim Regionalentscheid in der Altersgruppe II vertreten.
Einen Tag später fand auch der Schulentscheid für die Altersgruppe I (8. und 9. Klasse) statt. Zu den Fragen „Soll der Führerschein mit 16 Jahren möglich sein?“ und „Soll privates Silvester-Feuerwerk verboten werden?“ wurde auch hier hitzig, aber immer fair debattiert.  Am Ende siegten Paula Müller (9c) und Bjane Lehde (9a). Auch sie werden in Detmold antreten und dort sicher zeigen, dass Debattieren niemals dick oder grantig und schon gar nicht dumm macht.
Allen vier Siegern und Siegerinnen wünschen wir ganz viel Erfolg beim Regionalentscheid!

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