Sonnige Grüße aus der Toskana

04.09.2019

... senden die Leistungskurse Chemie, Physik und Mathe, die seit Sonntag auf den Spuren von Galileo Galilei, Leonardo da Vinci, Leonardo Fibonacci und Hugo Schiff wandeln, sich aber auch von den neuesten Forschungen zu Gravitationswellen begeistern lassen. Gelato und Wetter „molto bene“.

Auf ins Reich von Biber und Seeadler ...

10.09.2018

... machte sich in der ersten Septemberwoche die Klasse 8 b. Ziel ihrer Klassenfahrt war die Region Unterspreewald, in der sie eine Wasserwanderung mit Kanadierbooten in Tagesetappen zwischen 15 und über 30 Kilometern unternahm; ihr Weg führte dabei von der Spreewaldstadt Lübben bis ins märkische Beeskow. Übernachtet wurde auf Wasserwanderrast- und Zeltplätzen, wo fast alle anfallenden Aufgaben vom Zubereiten der Mahlzeiten bis hin zum erneuten Startklarmachen der Boote gemeinschaftlich angegangen wurden. Zwischendurch blieb Zeit für die eine oder andere Freizeitaktivität: Zu besonderer Erheiterung führte hier das Kenterball-Spiel auf dem Neuendorfer See, in dessen Verlauf so manches Boot – bisweilen auch mehrfach – kieloben trieb.
Der Spreewald bot für diese Fahrt eine einzigartige Kulisse, sei es durch sein reizvolles Landschaftsbild, seine Tierwelt – neben Bibern und dem Seeadler, die unseren Weg kreuzten, zeigten sich immer wieder Eisvögel, die vor unseren Booten dem Flusslauf folgten – oder nicht zuletzt durch das traumhafte Spätsommerwetter, das an vielen Stellen zum Baden und zu freiwilligen Kenterungen einlud und selbst einen unfreiwilligen Schiffbruch erträglich machte.

Grüße aus dem Schnee...

20.12.2017

Kafkaesk...?

20.09.2017

Auf den Spuren Franz Kafkas wandelte der Deutsch-LK der Jgst. Q2 in Prag. Bei sonnigem Spätsommerwetter, das fast keine Wünsche offen ließ, wurden die Rahdener von den Panoramen der tschechischen Hauptstadt sowohl spätabends als auch tagsüber beeindruckt.

Bezüge zum Deutschunterricht stellten die zahlreichen Wirkungsstätten Kafkas in der Prager Altstadt her, das weitgehend in Dunkelheit gehaltene Kafka-Museum setzte die erleuchteten Exponate ins rechte Licht. Die ästhetischen Aspekte bedienten die Prager Architektur und ein Besuch im Schwarzlichttheater.

Mit marathonverdächtiger Laufleistung erkundeten Schüler und Lehrkräfte die Geschichte der Altstadt, des Hradschin und speziell die jüdische Prager Geschichte. Eine Tagesfahrt zu den Gedenkstätten in Lidice und Theresienstadt erzeugte zum Teil beklemmende Eindrücke. Die ausgezeichneten Führungen halfen dabei, das Erlebte in größere historische Zusammenhänge einzuordnen.

Immer wieder stellte sich die Frage nach der Gestaltung der tschechischen Nation in Gegenwart und Zukunft. Eindeutig war spürbar: Die Hauptstadt der Tschechischen Republik orientiert sich klar am Westen, will aber auf das mittelalterliche Erbe mit König Wenzel und Johannes von Nepomuk genausowenig verzichten wie auf die neueste Zeit, die durch die samtene Revolution 1989 die kommunistische Diktatur überwand.

Auf römischen Spuren in Trier

10.09.2017

In der zweiten Woche des eben erst begonnenen neuen Schuljahres machten sich die Lateinkurse der Jahrgangsstufe 9 mit ihren Lehrern Frau Friedrich, Frau Renner und Herrn Schmidt für drei Tage auf den Weg in die Moselstadt Trier, um das dortige römische Erbe zu erkunden. Sie ist mit ihrer über zweitausendjährigen Geschichte die älteste Stadt in Deutschland und verfügt über die am besten erhaltenen Römerbauten einer deutschen Stadt, was sie als Ziel einer Studienfahrt im Fach Latein geradezu prädestiniert.

Auf dem Programm stand zunächst die Erkundung römischer Monumentalbauten wie der mächtigen Porta Nigra, einst Stadttor in der römischen Ummauerung und mit fast 30 m Höhe ein weithin sichtbares Wahrzeichen, oder der imposanten ehemaligen Palastaula der römischen Kaiser, deren originalgetreuer Nachbau heute als Kirche genutzt wird. Wissenswerte Details zur römischen Stadtgeschichte und Kultur gab es dann bei einer Führung durch das Rheinische Landesmuseum, zu dessen herausragenden Exponaten großartige Mosaiken, das Neumagener Weinschiff und der 1993 entdeckte Trierer Goldschatz zählen, der mit über 2500 Münzen den größten römischen Goldmünzenfund überhaupt darstellt.

Zwei weitere typische Einrichtungen des römischen Trier – das Amphitheater und die Kaiserthermen – besuchten wir im Rahmen von Erlebnisführungen, bei denen Schauspieler in die Rolle antiker Figuren schlüpften und durch die Verbindung von fiktiven Geschichten und Sachinformationen uns Betrachter auf lebendige Weise in die römische Vergangenheit entführten.

Untergebracht waren wir in der Nachbarschaft des Trierer Hauptmarktes, der „guten Stube“ der Stadt, so dass außerhalb unserer Beschäftigung mit den römischen Spuren auch noch Zeit und Gelegenheit bestand, das mittelalterliche Flair der Welterbe-Stadt an der Mosel zu genießen.

Herzliche deutsch-russische Begegnung an der oberen Wolga

24.05.2017

Gruppenfoto

Vom 12. bis zum 22. Mai 2017 besuchte eine Austauschgruppe von 14 Russisch-Schülern der Jgst. 9 und EF in Begleitung von Monika Nordmann und Volker Schmidt unsere Partnerschule in der Wolgastadt Jaroslawl. Gäste und Gastgeber kannten sich bereits aus dem Vorjahr von der Begegnung in Rahden, so dass die Wiedersehensfreude jetzt besonders groß war.

Im Rahmen eines projektorientierten Programms, das die Erkundung handwerklicher Berufe zum Inhalt hatte, besuchten die Schüler unterschiedliche Betriebe, wie z. B. eine Majolika-Manufaktur oder die größte traditionelle Glockengießerei Russlands. Vor allem alte Handwerksberufe erfahren derzeit in Russland eine Renaissance, da viele historische Gebäude und ganze Stadtkerne aufwendig restauriert werden. So erstrahlt mittlerweile auch die Altstadt von Jaroslawl – Weltkulturerbe der UNESCO – wieder in neuem Glanz.

Abgerundet wurde der Besuch der Partnerschule, der von der Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ gefördert wurde, durch ein zweitägiges Programm in Moskau. Hier standen ein ausgiebiger Stadtrundgang, eine Bootsfahrt auf der Moskwa, ein beeindruckender Besuch des Lenin-Mausoleums und natürlich eine Besichtigung des Kremls auf dem Programm.

In Erinnerung bleiben viele herzliche und freundschaftliche Kontakte mit den russischen Austauschpartnern sowie mit zahlreichen weiteren Menschen, denen die Gruppe auf ihrer Reise in das große Land im Osten begegnet ist.

Studienfahrt zur historisch-politischen Bildung nach Berlin

15.01.2017

Bester Laune: Die Berlin-Fahrer im Dezember 2016.

Seit nunmehr über zehn Jahren können wir Dank der Einladung durch den Deutschen Bundestag Fahrten zur historisch-politischen Bildung nach Berlin anbieten, zuletzt im Dezember 2016. Während der 3-tägigen Tour lernen die Schülerinnen und Schüler viele Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt kennen, etwa das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz, das Mahnmal für die in Europa ermordeten Juden oder die Gedächtniskirche.

Höhepunkt der Exkursion ist stets der Besuch des Deutschen Bundestages mit seiner beeindruckenden Kuppel. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Führung durch den Plenarsaal und anschließend die Gelegenheit zu einem Gespräch mit einem lokalen Abgeordneten.

Zu den weiteren Programmpunkten zählten im letzten Jahr u. a. der Besuch des Bundesrates mit einem sehr schülernahen Planspiel, die Gedenkstätte „SA-Gefängnis Papestraße“ und das Museum für Deutsche Geschichte. In der Vergangenheit wurden zudem das Museum am Checkpoint Charlie, verschiedene Museen auf der Museumsinsel oder die Ausstellung in der „Topographie des Terrors“ besucht. Auch eine geführte Fahrradtour entlang der ehemaligen Mauer, eine Besichtigung des früheren Stasigefängnisses in Hohenschönhausen oder diverse Theater-Besuche standen schon auf der Agenda. Wie man der Auflistung entnehmen kann: Für Freizeit bleibt auf dieser Exkursion nicht viel Raum – aber shoppen kann man schließlich auch in Rahden ;-)

Die Fahrt, die Teil unseres Schulprogramms ist, aber nicht zu den obligatorischen Fahrten gehört, erfreut sich stets großer Beliebtheit. Entsprechend hoffen wir, auch in den kommenden Jahren auf die Unterstützung durch den Deutschen Bundestag zählen zu können.

Kursfahrt nach Brüssel

24.10.2016

Strahlende Gesichter bei strahlendem Sonnenschein: die Brüssel-Fahrer 2016 vor dem Atomium.

Die Französisch-Kurse des 9. Jahrgangs fuhren vom 14. bis zum 16. September nach Brüssel. Die belgische Hauptstadt, Zentrum der Europäischen Union, empfing uns mit tropischen Temperaturen.

Nach einem wunderbar warmen Sommerabend im Park rund um die imposante Basilique du Sacré-Cœur brachen wir am frühen Morgen des zweiten Tages zu einer Stadtbesichtigung auf, die uns zum herrschaftlichen Anwesen des belgischen Königs führte und zu einem Zwischenstopp in einer Pralinenmanufaktur. Wir kosteten von der leckeren Schokolade, hörten von der Geschichte des Kakaos und beteiligten uns sogar daran, Pralinen herzustellen.

Weiter ging es durchs Europaviertel mit seinen unzähligen Geschäftsstellen und zum Triumphbogen, von dessen Dach aus wir einen grandiosen Blick über die ganze Stadt erhaschen konnten. Die Grande Place im Zentrum zeigte uns das Zusammentreffen von französischer und niederländischer Kunst und Architektur. In kleinen Gruppen mischten wir uns unter die Touristen und die Schüler bewiesen u. a. in einer Foto-Rallye ihre Französischkenntnisse, als sie auf eigene Faust die Stadt erkundeten.

Am Freitag besuchten wir noch das Atomium mit seinen futuristischen Verbindungsröhren und verabschiedeten uns mit einem ausgiebigen Blick aus der obersten Kugel von der Stadt.

Eine faszinierende Reise in den Mikrokosmos

04.10.2016

Physik-LK der Jgst. Q1 bei den „Highlights der Physik“ in Ulm

Den Promis der Physik für eine Woche ganz nah: Gruppenbild mit "Star-Physiker" Harald Lesch.

„Ach, ihr seid der verrückte Physik-LK, der nach gefühlten 38 Stunden Anreise hier die ganze Woche lang jeden Vortrag mitnimmt!“, so der Moderator mit staunender Begeisterung, als Kevin und Sebastian unsere Gruppe zu Beginn der Veranstaltung kurz vorstellten. Und tatsächlich gelang es uns immer, Plätze in den teilweise heillos überfüllten Hörsälen zu finden, um uns in die unglaubliche Welt der „Physik im Kleinen“ entführen zu lassen. Es ist unfassbar, wie es Physikern gelingt, in diese Welt vorzudringen, dort zu messen und zu forschen, unglaublich auch die Vielfalt der Anwendungen des dabei erworbenen Wissens!

Ebenso faszinierend wie der Forschungsgegenstand sind die Wissenschaftler selbst. Wenn man miterlebt, wie diese Leute über ihre Arbeit sprechen und für ihre Aufgabe brennen, kann man sich deren Begeisterung nicht entziehen. Und dabei meinen wir nicht nur die ganz berühmten Physiker wie Ranga Yogeshwar, den Moderator der Eröffnungsshow, Metin Tolan, der uns die Star-Trek-Physik erklärte, oder Harald Lesch mit seinen Überlegungen zu „Sein und Werden“. Irritiert vom Eingeständnis gewiss kluger Physik-Professoren, die Quantenwelt selbst nicht zu verstehen, inspiriert durch Ideen zur Verantwortung der Physik bei der weiteren Gestaltung unseres Lebens und nachdenklich gestimmt durch Einsteins Verhältnis zu Gott diskutierten wir eigentlich unentwegt über das soeben gehörte – auf den Wegen zwischen den Veranstaltungsorten, in der Mittagspause, im Bus und in der Nacht. Ergo stimmten auf der Rückfahrt auch alle zu, als ein Schüler sein persönliches Fazit der Reise wie folgt formulierte: „So eine Woche sollte eigentlich einmal pro Quartal stattfinden!“

Soziales Lernen in großartiger Naturkulisse

17.09.2016

Soziales Lernen in großartiger Naturkulisse – so lautete der Schwerpunkt der Klassenfahrt der Klasse 8d. Den Rahmen hierfür bot eine fünftägige Kanutour, die die Gruppe gemeinsam mit ihren begleitenden Lehrkräften Angela Schwarze und Volker Schmidt vom 12. bis zum 16. September in den Unterspreewald führte. Fernab der gewohnten Zivilisation erledigten die Schülerinnen und Schüler alles, was sie zum Alltag benötigten, im Team und aus eigener Kraft. Hierzu zählten der Auf- und Abbau der Zelte, die Zubereitung der Mahlzeiten und natürlich die Fortbewegung auf dem Wasser. In mehreren Tagesetappen, die sich von anfangs rund 16 km auf zum Schluss über 30 km steigerten, folgten die jungen Abenteurer von der Spreewaldstadt Lübben bis ins märkische Beeskow den Fließen, d. h. den Armen des namensgebenden Flusses. Begleitet wurden sie dabei von traumhaftem Spätsommerwetter, so dass sich neben den sportlichen Herausforderungen reichlich Gelegenheiten boten, ins wohltuend kühle Nass einzutauchen. Letzteres geschah natürlich nicht immer ganz freiwillig...

Die folgenden Impressionen vermitteln eine Vorstellung vom Charakter der sehr gelungenen Fahrt.

Die 6d zwischen Torf und Klimaschutz

26.06.2016

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Man kann das Motto des Wandertages der 6d nicht besser beschreiben, als Goethe dies bereits vor fast 200 Jahren tat. Denn die Klasse entdeckte bei ihrem letzten Wandertag die Außergewöhnlichkeit der heimischen norddeutschen Moorlandschaft. Dabei näherten sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema „Moor“ zunächst von der wissenschaftlichen Seite: Sie untersuchten bei einer Unterrichtseinheit im Torfklassenzimmer der Ströher Moorwelten Torfmoos unter dem Mikroskop, führten verschiedene Versuche damit durch und erfuhren in der Ausstellung des Europäischen Fachzentrums für Moor und Klima (EFMK) viel Wissenswertes über die Besonderheiten dieser Landschaftsform.

Anschließend ging es mit der Ströher Moorbahn ins Neustädter Moor, um das erworbene Wissen direkt vor Ort überprüfen und vertiefen zu können. In Begleitung eines Mitarbeiters des BUND erlebten die Mädchen und Jungen nicht nur, dass man im Moor besonders gut versinken kann, sondern auch, dass das Torfstechen einstmals eine sehr anstrengende Angelegenheit war. Die Geschichten über Moorleichen waren schön gruselig, die Berichte über die Ausbeutung der Moore stimmten nachdenklich. So ist am Ende allen sehr deutlich geworden, welchen enormen Beitrag das Moor zum Klimaschutz leistet.

Eine Draisinenfahrt von Rahden nach Ströhen rundete den sehr abwechslungsreichen und kurzweiligen Tag ab.

„Impressionen“

21.05.2016

Vom Besuch bei unserer französischen Partnerschule, dem Lycée Condorcet in Limay bei Paris

Hatten gemeinsam viel Spaß: Deutsche und französische Teilnehmer/-innen des diesjährigen Frankreich-Austauschs.

„Impressionen“ – unter diesem Motto stand der Besuch von rund 30 Schülerinnen und Schülern bei unserer französischen Partnerschule, dem Lycée Condorcet in Limay bei Paris. Gut eine Woche hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, in ihren Gastfamilien und bei Ausflügen nach Paris oder an die Atlantikküste die unterschiedlichsten Eindrücke zu sammeln. Die französischen Austauschpartner waren im vergangenen Dezember bereits in Deutschland, und so konnten die geknüpften Kontakte auf vielfältige Weise erneuert und vertieft werden. Bei ihrem Zweitagesausflug nach Paris wohnten die Rahdener Schüler/-innen in einer modern ausgestatteten Jugendherberge, deren historisches Gebäude gleichzeitig einen Einblick in die geschichtliche Vielfalt der Stadt bot. Weitere Eindrücke boten ein Besuch im Louvre, die Besichtigung der Kathedrale Notre-Dame sowie ein Ausflug auf die Butte Montmartre mit der Kirche Sacré Coeur und dem schon legendären Ausblick auf die französische Hauptstadt. Dem Motto der Fahrt war auch ein Abstecher nach Honfleur, einem kleinen, malerischen Hafenstädtchen an der Kanalküste sowie die Kunstausstellung im Musée des Beaux Arts André Malraux in Le Havre gewidmet: Zu sehen waren Gemälde des… …Impressionismus:)

Die Bilanz der beiden Begegnungen war bei allen Beteiligten jedenfalls positiv und so hoffen wir auf eine baldige Wiederholung – um noch mehr „Impressionen“ sammeln zu können.

Schiff Ahoi!

01.05.2016

Klasse 8d besichtigt Papenburger MEYER WERFT

Schon in Kürze auf den Weltmeeren zu Hause: das Kreuzfahrtschiff „Genting Dream“.

Als in der Klasse 8d vor einigen Wochen über den nächsten Wandertag gesprochen wurde, stand vor allem für die Männerfraktion schnell fest: etwas mit Technik sollte es sein! Und mit Technik kennen sie sich aus in Papenburg, wurden und werden dort doch einige der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt gefertigt.

Im Rahmen einer rund 2-stündigen Betriebsbesichtigung erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass man bei MEYER keineswegs nur Passagierschiffe baut, sondern auch Fähren, Gastanker oder Forschungsschiffe. In drei Baudockhallen mit unterschiedlichen Maßen werde stets parallel an drei Ozeanriesen gebaut, so unsere Führerin Frau Hillebrandt. Da von der Auftragsannahme bis zur Auslieferung eines Schiffes insgesamt 36 Monate vergehen, wurden die verschiedenen Phasen des Baus in einem Kurzfilm vorgeführt. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler einige der rund 3300 MEYER-Leute bei der Arbeit beobachten. Im Baudock 2 wurde ihnen das schon fast fertige Kreuzfahrtschiff „Genting Dream“ präsentiert, welches voraussichtlich im September erstmals in See stechen wird. Dann wird es bis zu 3360 Gäste und 2000 Besatzungsmitglieder über die Weltmeere schippern. Während Frau Hillebrandt das erzählte, begann sie auch von den zahlreichen Restaurants und Bistros an Bord zu schwärmen, sodass die ganze Klasse inkl. Lehrer Appetit bekam. – Nur gut, dass die Führung kurz darauf endete und sich alle bei einem kleinen Stadtbummel im nahe gelegenen Cloppenburg verpflegen konnten :-)

Austauschgruppe der Puschkin-Schule aus Jaroslawl in Rahden zu Gast

25.04.2016

In der dritten Aprilwoche prägte eine herzliche deutsch-russische Begegnung für einige Schülerinnen und Schüler der Jgst. 8 und 9 den Schulalltag. Gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin und ihrer Schulleiterin waren insgesamt 15 Schüler/-innen unserer Partnerschule, der Puschkin-Schule in der Wolgastadt Jaroslawl, Gäste des Rahdener Gymnasiums. Im Rahmen eines projektorientierten Schüleraustausches erkundeten sie mit ihren Gastgebern historische und moderne Berufsfelder. Einblicke in traditionelle Handwerksberufe boten Exkursionen in die Glashütte Gernheim, zum Mühleninformationszentrum nach Frille sowie in das Industriemuseum der Ziegelei in Lage. Moderne Berufe konnten bei einer Betriebsführung in der Rahdener Firma Kolbus kennen gelernt werden.

Ein besonderes Erlebnis und zugleich ein schöner Rahmen für den Abschied von den russischen Gästen war ein Besuch des Rahdener Museumshofes. Dort konnte zunächst Wissenswertes aus dem früheren Alltag der hiesigen Landbevölkerung erfahren werden, ehe anschließend Gäste und Gastgeber als Pizzabäcker unter Einsatz des eigens dafür angeheizten Backhauses für ihr leibliches Wohl sorgten. Spätestens hier zeigte sich das herzliche Miteinander, das die Begegnungen in dieser Woche bei unseren projektbezogenen wie privaten Aktivitäten bestimmte und an das wir uns noch lange und gerne erinnern werden.

Aufgenommen wurden die russischen Gäste in Gastfamilien von unseren Russischschülern der Mittelstufe sowie den Lehrkräften Frau Hafner und Frau Nordmann, die sich im kommenden Jahr gemeinsam zum Gegenbesuch auf den weiten Weg an die obere Wolga machen werden.

Am Weissenhäuser Strand (Ostholstein) von- und miteinander lernen...

13.09.2015

Das berühmte Lübecker Holstentor

...wie man einen Krebs fängt.

...wie man eine leckere Nudelsauce kocht.

...wie schön eine Strandwanderung an einer Steilküste sein kann.

All dies und noch viel mehr erlebte die Klasse 8a kürzlich auf ihrer Fahrt an die Ostsee. Bei bestem Wetter konnte man noch am Ankunftstag in deren Fluten sowie faszinierende Tier- und Pflanzenwelt eintauchen. Sommerliche 25 Grad an Land und gefühlte 20 Grad im Wasser sorgten für gute Stimmung. Zahlreiche Spiele im Wasser, am Strand und abends in der Unterkunft offenbarten altbekannte, aber auch interessante neue Seiten an den Mitschülerinnen und Mitschülern. Die Organisation des "Haushalts" stellte so manchen auf die Probe, wurde aber letztlich von allen gut gemeistert. Ein Ausflug nach Lübeck inkl. Stadtrundgang rundete die Fahrt schließlich ab. Dabei zeigten sich die Schülerinnen und Schüler besonders von den Schilderungen eines jungen "Auszubildenden" des Handels beeindruckt, der sie über das Leben der Menschen im Mittelalter informierte. Eine Kindheit und Jugend im Jahr 2015, so die Erkenntnis, hat doch auch so ihre Vorzüge!

Angewandte Hebelgesetze auf Burg Rieneck

12.09.2015

Eine besondere Art, mittelalterliches Flair zu schnuppern, erlebte die Klasse 8b letzte Woche im schönen Frankenland auf Burg Rieneck. Dort konnten nicht nur die Geheimnisse des 850 Jahre alten Gemäuers erkundet werden, sondern stand beispielsweise auch der Bau mittelalterlicher Katapulte auf dem Programm. Nur mit Stangen, Seilen und einer sehr knappen Anleitung ausgestattet, sollten die Schülerinnen und Schüler ein menschenhohes Katapult bauen – eine Aufgabe, bei der insbesondere Teamfähigkeit gefragt war. Die jeweiligen Konstruktionen wurden anschließend im Rahmen einer Wasserbombenschlacht einem ballistischen Praxistest unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass an der Zielgenauigkeit der Katapulte noch ein wenig gefeilt werden musste...

Auf römischen Spuren in Trier

25.08.2015

Gruppenfoto mit Gladiator: Valerius führte die Schülerinnen und Schüler durch die Ober- und Unterwelt des Amphitheaters und wusste dabei von zahlreichen grausamen Details zu berichten.

Porta Nigra, Amphitheater und Kaiserthermen – dies sind nur einige Beispiele für die gut erhaltenen steinernen Zeugen aus römischer Zeit, die die Lateinschüler der Jahrgangsstufe 9 kürzlich in der Stadt Trier bestaunen durften. In der zweiten Schulwoche machten sie sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den weiten Weg in die einstige Colonia Augusta Treverorum, die sich unter den späteren römischen Kaisern zur wichtigsten Stadt in Gallien entwickeln sollte. Dies konnte im Rahmen verschiedener Programmpunkte hautnah erfahren und erlebt werden: Eine thematische Stadtführung bot zunächst umfassende Einblicke in die Geschichte, aber auch die beeindruckende Größe und Gestalt der Römerstadt. Eine anschauliche Begegnung mit der römischen Kultur erfolgte bei einer Führung durch das Rheinische Landesmuseum, zu dessen herausragenden Exponaten das Neumagener Weinschiff, farbenprächtige Mosaiken und der weltweit größte erhaltene Goldschatz aus römischer Zeit zählen. Besonders spannend wurde es dann am Abend, als man bei einer schauspielerischen Erlebnisführung dem Gladiator Valerius durch die Ober- und Unterwelt des Amphitheaters folgte und – häufig recht grausame – Details aus dessen Lebensgeschichte erfuhr. So bleibt unterm Strich eine absolut lohnenswerte Exkursion in die Moselstadt, die sich zudem bei herrlichem Spätsommerwetter präsentierte.